Bevor das Dreigestirn der Lufos die Bütten abende eröffnete, musste es erst einmal "Wasser lassen". Welche Probleme am Pissbecken entstehen können, wenn man beim Pinkeln gleichzeitig eine Zigarette rauchen will und ein Bier trinken möchte, demonstrierten die drei auf gewohnt humoristische Weise. Bei gegenseitiger Hilfe löste man das Problem allerdings schnell.

Wie jedes Jahr eröffneten die großen und kleinen Tanzmariechen der Lufos, die Ingwäonen, so nennt man die Angehörigen der Lufos, mit einem eindrucksvollen Tanz.

In diesem Jahr bastelte der Hansl (Hans Prasser) keine Vogelhäuschen, sondern schilderte in seiner Büttenrede sein Single-Dasein. Selbst ein Casting mit verschiedenen Damen brachte leider nicht den erhofften Erfolg.
Anschließend wurde das Publikum in die wundervolle Welt der Schatten versetzt.

Die Jüngsten und der Stolz des Vereins zeigten unter der Leitung von Brigitte Schmidt ihr Können und entführten die Besucher in die bunte Märchenwelt von Biene Maja und ihren Freunden.


Superstar-Casting auf der Bühne



Ein weiteres Highlight war wieder der Auftritt von "Herzblatt", bei dem diesmal der "Superstar aus Ludscht" gesucht wurde. Die Kandidaten glänzten mit ihren Gesangsauf tritten und kamen, bis auf einen Teilnehmer, in den Recall. Farbenfroh und gruselig war der Auftritt der Ottendorfer mit einer Performance unter dem Motto "Fluch der Karibik".

In seiner Büttenrede erzählte Lukas Kappe von den Schwierigkeiten, das richtige Faschingskostüm zu finden. Auch einige Persönlichkeiten und Ereignisse aus Ludscht wurden in seiner Büttenrede ironisch unter die Lupe genommen.

Zum Abschluss des ersten Teils der Büttenabende wurde das Publikum in die Welt der 60er Jahre versetzt. Offensichtlich unter Einfluss einiger nicht ganz legalen Kräuterchen und farbenfroh präsentierte die Gruppe von Brigitte Schmidt den Lifestyle der Hippies.

Galant leiteten Hermine (Evi Heyder) und die Quitsche (Ines Wohlfahrt) in einem Zwiegespräch den zweiten Teil der Büttenabende ein. Geblendet vor Sonnenschein und den figurbetonten Kostümen war das Publikum von der zweitbesten Männerformation Westoberfrankens. Unter der Leitung von Silke Conrad zeigte das Männerballett sein unerschöpfliches Talent.


Zündkerzen und Fahrprüfung



Im Anschluss daran schilderte Luisa Kappe in ihrer amüsanten Büttenrede Gedanken und Erlebnisse vor und während der Führerscheinprüfung. Sie habe nun begriffen, dass man Zündkerzen nicht anzünden solle. Ihr tänzerisches Können demonstrierte wieder einmal "Lady League" mit ihrer glamourösen Burlesque-Show. Im Folgenden führten Eva Jahn und Dieter Bär in ihrem Sketch interessante Sandkastengespräche und quasselten Interessantes aus der fast heilen Kinderwelt. So habe der Banknachbar genauso zehn Fehler wie er, was natürlich davon komme, dass sie die gleichen Lehrer hätten.

Illusionistisch und eindrucksvoll erinnerte Nils Conrad mit seiner Gruppe mit seinem Auftritt an die Sportarten der Olympischen Spiele. Ein Höhepunkt der Bütten abende war wieder einmal die Büttenrede von Bruder Barnabas (Marc Bayerlein). Er machte kritische Bemerkungen zum Stadtgeschehen, legte den Verantwortlichen und Mitbürgern von Ludwigsstadt die Hand auf und verteilte wieder gezielte Backpfeifen.

Keine Kosten und Mühen gescheut haben die Verantwortlichen der Lufos bei der Inszenierung des Schlussbildes "Sister Act". Das Herzstück der Lufos entführte die Besucher der Hermann-Söllner-Halle ins Nonnenkloster, verzauberte mit moderner Gospelmusik und bewies tänzerisches sowie schauspielerisches Können. Das fröhliche Musical begeisterte die Zuschauer mit mitreißenden Choreografien, einem farbenprächtigen Bühnenbild, viel Komik sowie grandiosen Songs.

Alle Akteure und Gruppen wurden vom Hans-Kasper (Elias Koch) empfangen, der deshalb an den beiden Abenden einige Kilometer zurückgelegt haben dürfte, und unter musikalischer Begleitung über die große Showtreppe auf die Bühne begleitet.

Abschließend bedankten sich Bräu, Andy und Marc beim Wirt für die hervorragende Bewirtung und bei den vielen Helfern, Gönnern und Freunden, die zum Gelingen der beiden großartigen Büttenabende beigetragen haben. Dem treuen Publikum dankten alle Mitwirkenden mit der Lufo-Hymne "Lufos sind wir!"

Ein besonderes Lob erhielt die Band "Oldie Mix", die bereits zum sechsten Mal die beiden Abende musikalisch umrahmte und anschließend gekonnt und abwechslungsreich bis in den frühen Morgen für die zahlreichen Besucher zum Tanz aufspielte.