Am Mittwochmorgen wurde der Bundespolizei der Unfall auf der Brückenbaustelle der Bahn in Ludwigsstadt gemeldet. Durch eine Art Teer-Explosion habe sich ein Arbeiter erhebliche Verbrennungen zugezogen, hieß es. Nachdem Rettungskräfte den Verletzten versorgt und ihn mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen hatten, übernahmen Ermittler der Bundespolizei die Unfallaufnahme. Schnell konnte dabei eine Explosion des flüssigen Teers ausgeschlossen werden.

Ergebnis der Ermittlungen


Der 33-jährige Bauarbeiter war vielmehr mit dem Einsetzen von Bodenplatten beschäftigt, als ihm eine der Platten in den 210 Grad heißen Teer fiel. Die spritzende Flüssigkeit traf den Mann im Gesicht, wodurch er schwere Verbrennungen erlitt. Ein Fremdverschulden wird nach derzeitigem Ermittlungsstand durch die Bundespolizei ausgeschlossen. Beamte der Polizeiinspektion Ludwigsstadt leisteten bei der Unfallaufnahme Unterstützung. pol