Ein aufmerksamer Passant hatte am Freitag von der vorbeiführenden Staatsstraße 2200 aus kurz vor 10 Uhr die aufsteigenden Rauchschwaden gesehen und daraufhin den Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsthal, Frank Fischer, telefonisch verständigt. Dieser fuhr umgehend zu der besagten Stelle und sah die bereits in Vollbrand stehende Gartenhütte. Der Kreisbrandmeister alarmierte umgehend die Feuerwehren aus Steinberg und Wilhelmsthal, die mit insgesamt drei Fahrzeugen ausrückten.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde der Brand unter schwerem Atemschutz von mehreren Seiten gleichzeitig bekämpft. Das Feuer konnte so zügig unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf den Wald verhindert werden. Die Einsatzleitung hatte der Kommandant der Steinberger Feuerwehr, Stefan Bauer, inne. In der aufgemauerten Hütte befanden sich auch Gasflaschen sowie benzinbetriebene Gartengeräte, die von den Wehrleuten rechtzeitig ins Freie gebracht wurden.

Vor Ort waren Beamte der Polizeiinspektion Kronach. Aufgrund des Einsatzes unter schwerem Atemschutz wurde auch ein Rettungsfahrzeug des BRK alarmiert. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt. Der Sachschaden - in der Hütte befanden sich unter anderem Gartengerätschaften wie eine Motorsense und ein Rasenmäher als auch eine Wasserpumpe - dürfte sich nach vorsichtigen
Schätzungen im hohen vierstelligen Bereich bewegen.