Beim Festkommers am Samstagabend dankte Vorsitzender Thomas Heider allen, die zum Gelingen des Jubiläums beigetragen hätten.

Der Verein sei von 21 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen worden. Dieses "Erbe" sei von deren Nachfahren gewissenhaft angenommen und bis heute fortgeführt worden. Kommandant Tobias Eidloth sagte, bereits die Vorväter hätten erkannt, dass eine schlagfertige Truppe nur mit geschultem Personal möglich sei.

Bürgermeister Förtsch sagte, man könne es nicht hoch genug würdigen, wenn sich Frauen und Männer für die Gesellschaft einbrächten. Die Wehren vor Ort bezeichnete Landrat Marr als leuchtende Beispiele für Nächstenliege und als Schlüssel für das Ehrenamt schlechthin. Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger betonte, es sei ein Stück Lebensqualität, dass innerhalb von ein paar Minuten hochmotivierte und bestens ausgebildete Helfer vor Ort bereitständen.

Nach den Ehrungen für verdiente Kameraden und langjährige Mitglieder, bedankte sich der Vorsitzende der Feuerwehr Eibenberg, Josef Jakob, für die seinem Verein angetragene Patenschaft des Jubelfestes, die man gerne übernommen habe. So verbinde die beiden Wehren eine langjährige enge Freundschaft. Stellvertretend für die Patenvereine aus Eibenberg, Friesen, Gifting und Windheim wünschte er dem Verein alles Gute. Weiter gratulierten Marktbereichsleiter Alfred Kremer von der Sparkasse Kulmbach-Kronach, der eine Spende übergab, sowie die Abordnungen der beiden Wehren aus Steinberg am See in der Oberpfalz und Steinberg im Vogtland.

Der Festprolog wurde von den Steinberger Ehrendamen gesprochen. Eine Augenweide waren auch die Ehrendamen der Feuerwehr Eibenberg, die ein Erinnerungsband an die Fahne der Jubelwehr hefteten. Anwesend waren zudem die ehemaligen Steinberger Ehrendamen, die vor 25 beziehungsweise 50 Jahren das Aushängeschild der damaligen Jubiläumsfeiern gebildet hatten. Für die musikalische Ausgestaltung des Abends sorgte der Musikverein Wickendorf. Im Foyer der Kronachtalhalle zeigten die Fotofreunde Steinberg eine Fotoausstellung über das Feuerwehrwesen. Dem Festkommers vorausgegangen war am Nachmittag eine Geräteschau mit diversen Vorführungen von Brand-Notfall- und Hilfseinsätzen.

In seiner Festansprache war Bürgermeister Förtsch stolz auf seine Heimatfeuerwehr. In ihr werde vorbildlich das gelebt, was das Feuerwehrwesen insgesamt auszeichne - nämlich Bürgertugenden wie Hilfsbereitschaft und Einsatzfreude, Bürgersinn und Verantwortungsbewusstsein sowie Solidarität. Eine besondere Überraschung hatte der Kindergarten parat, der ein lustiges Feuerwehrspiel aufführte. Der Festausklang erfolgte mit dem Musikverein Friesen.

Das Jubiläumsfest begann am Freitagabend mit dem Bieranstich sowie einer Open-Air-Disco mit DJ Holly . Die Abholung der Ehrendamen und des Schirmherren am Samstagabend wurde vom Musikverein Steinberg begleitet, der ebenso beim Frühschoppen am Sonntag Vormittag aufspielte.

Der Sonntag begann mit einer Kirchenparade zum Ehrenmal mit Totengedenken sowie einem Festgottesdienst in der Kronachtalhalle mit anschließendem Frühschoppen. Ein imponierendes und farbenprächtiges Bild bot am Nachmittag der Festumzug, an dem sich 97 Gruppen - davon 88 Feuerwehren - beteiligten. Insgesamt liefen rund 1600 Frauen und Männer zur Kronachtalhalle.

Beim Festkommers gab es zahlreiche Ehrungen.

Staatliches Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst: Manfred Lang, Stefan Wartensleben, Dietmar Schneider, Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber: Herbert Agel, Otto Baierlipp, Rainer Fischer, Werner Gareis, Thomas Heider, Stefan Sesselmann, Peter Zwosta, Medaille des Landesfeuerwehrverbandes: Dieter Rose.
Vereinsehrungen: 25 Jahre: Armin Baierlipp, Norbert Engelhardt, Folker Fischer, Rüdiger Fischer, Reinhard Görtler, Thomas Herzog, Klaus Jakob, Peter Jakob, Jürgen Lang, Manfred Lang, Dietmar Schneider, Georg Sesselmann, Gottfried Stumpf, Klaus Wachter, Oliver Weber, Martin Welsch, Gerd Zipfel, 40 Jahre: Elmar Fischer, Hubert Förtsch, Ernst Gerber, Martin Grau, Klaus Gröger, Raimund Jakob, Hilmar Neder, Günter Romig, Robert Sesselmann, Werner Simon, Josef Zwosta, 50 Jahre: Hans-Erich Deuerling, Alfred Ebert, Anton Ebert, Herbert Eidloth, Josef Engelhardt, Hans-Erich Fischer, Heinz Hantke, Andreas Hofmann, Adolf Jakob, Josef Jakob, Werner Jakob, Friedhelm Kujawa, Horst Roth, Hermann Zeus, Otto Zipfel, Kilian Zwosta, Ludwig Zwosta, 60 Jahre: Alois Beetz, Ludwig Buckreus, Hans Löffler, Hans Münzel, Heinrich Weber, 70 Jahre: Georg Burger
Ehrenmitglieder: Hilmar Neder, Werner Gareis, Otto Baierlipp