Einen etwas anderen Start in den Arbeitstag gab es am Mittwochmorgen für etwa 50 betroffene Mitarbeiter der Kronacher Hauptstelle der Sparkasse Kulmbach-Kronach: Gegen 7.45 Uhr mussten sie das Gebäude wegen eines Feueralarms verlassen. "Alles lief sehr diszipliniert ab", sagt Georg Löffler, stellvertretendes Vorstandsmitglied, über die Evakuierung.

Zunächst dachten die meisten Angestellten, die zu diesem Zeitpunkt im Gebäude waren, an eine Übung. Das war jedoch nicht der Fall.


Leitstelle alarmiert nach

"Die Brandmeldeanlage hat angeschlagen. Zunächst haben einige Kollegen nachgesehen. Als klar war, dass es kein Fehlalarm ist, wurden über die Leitstelle weitere Feuerwehrleute nachalarmiert", erläutert Stefan Wicklein von der Kronacher Feuerwehr.

Der Grund: Ein Schmorbrand eines Elektromotors im Technikraum im Keller. Die Feuerwehr Kronach war mit acht Fahrzeugen und etwa 40 Personen im Einsatz. Außerdem rückten Beamte der Polizei sowie Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes an. Die medizinischen Helfer mussten aber zum Glück nicht eingreifen; es gab keine Verletzten.


Atemschutzträger im Einsatz

Wie Stefan Wicklein erläutert, verschaffte sich die Feuerwehr mit sechs Atemschutzgeräteträgern Zutritt zum Technikraum, vier weitere standen als Sicherungstrupp zur Verfügung.

Gegen 8.30 Uhr war die Gefahr gebannt und die Sparkassen-Mitarbeiter konnten an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Der Schalterbetrieb, der zu dieser Zeit beginnt, wurde laut Georg Löffler kaum beeinträchtigt.

Die Feuerwehr blieb noch mit einigen Einsatzkräften vor Ort und stellte Be- und Entlüftungsgeräte auf. Gegen neun Uhr konnte der Technikraum wieder übergeben werden.

"Es verlief alles reibungslos. Das Feuer konnte auf den Brandherd beschränkt und der Rauch aus dem Keller abgesaugt werden", zieht Stefan Wicklein Bilanz. Der Verkehr auf der Kulmbacher Straße war durch die Einsatzfahrzeuge leicht eingeschränkt. Die Feuerwehr regelte die einspurige Durchfahrt.