Einen Tag lang herrschte Ausnahmezustand im Erlebnisbad Crana Mare: Mehr als 280 Wasserratten stürzten sich sogar mitten in der Nacht oder in aller Herrgottsfrühe ins kühle Nass. Während es manche locker angingen und "nur zum Spaß" ihre Bahnen zogen, zeigten andere großen sportlichen Ehrgeiz, um ihre persönliche Rekordmarke zu knacken.
Mit 42 Kilometern schaffte Nicolas Barnickel (Jahrgang 1999) nicht nur souverän Platz 1 in seiner Altersklasse (16 bis 65 Jahre), sondern auch die Gesamtbestleistung aller teilnehmenden Schwimmerinnen und Schwimmer. Rang 2 ging an Ivo Telje (26 Kilometer), Platz drei an Gerhard Wich (24,2 Kilometer).
Bei den Frauen erreichte in der gleichen Altersklasse Svenja Fischer (Jahrgang 1999) mit hervorragenden 30 Kilometern den obersten Podestplatz, gefolgt von Kristin Wagner (15,95 Kilometer) sowie Katrin Fiedler (14
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Kilometer). Ebenfalls 30 Kilometer legte Jasmin Geiger (Jahrgang 2000) in der Altersklasse von neun bis 15 Jahren zurück. Somit waren Svenja Fischer und Jasmin Geiger die eifrigsten weiblichen Starter in diesem Jahr.
Aber nicht nur die Leistungen der Tagesbesten, sondern auch die der anderen Teilnehmer konnten sich sehen lassen. 282 Aktive waren zum eintägigen Dauerschwimmen angetreten. Bei den Jüngsten (bis einschließlich acht Jahre) machten Kilian Wegner (Jahrgang 2008) sowie bei den Mädchen Elisabeth Hugel (Jahrgang 2007) das Rennen. Kilian schaffte elf km, Elisabeth 4550 Meter. Topfit präsentierten sich auch die ältesten Teilnehmer: bei den Männern Heinz Köhler (200 Meter) sowie bei den Frauen Rosi Popp (2100 Meter). Beide sind 73 Jahre alt. Jüngste Teilnehmer waren Moritz Wich mit sechs Jahren (550 Meter) sowie die ein Jahr jüngere Marie Sachs (150 Meter).
Auch bei den Gruppen lief es rund. In der Vereinswertung brachte es die DLRG Kronach auf 38,8 Kilometer; die fleißigste Schule war das Frankenwald-Gymnasium mit 25 Kilometern. Der Siegerpokal bei den Familien ging an die Familie Barnickel. Klaus Barnickel und seine beiden Söhne Matteo und Nicolas kämpften sich zusammen 81,6 Kilometer weit durch das kühle Nass.
Kein Wunder also, dass bei der Siegerehrung des 24-Stunden-Schwimmens - eine Kooperation des DLRG-Kreisverbands Kronach mit der Stadt und den Stadtwerken Kronach - den Verantwortlichen die Freude ins Gesicht geschrieben stand. Grund zur Freude bereitete dabei auch eine erfolgreiche Premiere. So wurden heuer erstmals Teilnehmerdaten und Schwimmleistung vollständig elektronisch erfasst, womit man eine echte Vorreiterstellung einnimmt. Die momentan Führenden konnten so in den einzelnen Kategorien und Altersklassen stets aktuell abgefragt werden, was sicherlich den einen oder anderen zu noch mehr sportlichem Ehrgeiz beflügelte.
Die fleißigsten Wasserratten der verschiedenen Wettkampfklassen wurden vom stellvertretenden DLRG-Bezirksvorsitzenden Werner Schneider, vom stellvertretenden Landrat Gerhard Wunder sowie vom BLSV-Kreisvorsitzenden Karl H. Fick mit Siegerpokalen beziehungsweise Medaillen bedacht. Vorher war es dem Kreisverbandsvorsitzenden Thomas Gehring ein großes Anliegen, sich bei den rund 150 Helfern "querbeet" durch alle Vereine zu bedanken. "Das 24-Stunden-Schwimmen wurde von allen Wassersport treibenden Vereinen zusammen gestemmt", betonte er. Ein dickes Lob gebühre der Schwimmabteilung der Turnerschaft Kronach, die sich im besonderen Maße beim Zählen engagiert habe.
Anerkennung zollte er auch Kerstin und Ralf Deuerling vom Crana Mare sowie Christian Esser, der für die Technik bei der elektronischen Datenerfassung verantwortlich zeichnete, und Marliese Bär für die Sponsorenbetreuung. Kerstin Deuerling dankte den Sponsoren.
Werner Schneider würdigte den rührigen DLRG-Kreisverband, der größte im Bezirks- und Landesverband. 2016 werden die Schwimm-Bezirksmeisterschaften in Kronach ausgerichtet. Gerhard Wunder lobte die von der DLRG geleistete, so wichtige Arbeit. Wie Karl H. Fick betonte, pflegen der BLSV und die DLRG ein kameradschaftliches Verhältnis. "Trotz aller technischen Neuerungen: Ohne den Menschen geht es nicht", zeigte er sich gegenüber den Verantwortlichen, Helfern und Teilnehmern dankbar.
Mit 42 Kilometern schaffte Nicolas Barnickel (Jahrgang 1999) nicht nur souverän Platz 1 in seiner Altersklasse (16 bis 65 Jahre), sondern auch die Gesamtbestleistung aller teilnehmenden Schwimmerinnen und Schwimmer. Rang 2 ging an Ivo Telje (26 Kilometer), Platz drei an Gerhard Wich (24,2 Kilometer).
30 Kilometer geschwommen
Bei den Frauen erreichte in der gleichen Altersklasse Svenja Fischer (Jahrgang 1999) mit hervorragenden 30 Kilometern den obersten Podestplatz, gefolgt von Kristin Wagner (15,95 Kilometer) sowie Katrin Fiedler (14
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Kilometer). Ebenfalls 30 Kilometer legte Jasmin Geiger (Jahrgang 2000) in der Altersklasse von neun bis 15 Jahren zurück. Somit waren Svenja Fischer und Jasmin Geiger die eifrigsten weiblichen Starter in diesem Jahr. Aber nicht nur die Leistungen der Tagesbesten, sondern auch die der anderen Teilnehmer konnten sich sehen lassen. 282 Aktive waren zum eintägigen Dauerschwimmen angetreten. Bei den Jüngsten (bis einschließlich acht Jahre) machten Kilian Wegner (Jahrgang 2008) sowie bei den Mädchen Elisabeth Hugel (Jahrgang 2007) das Rennen. Kilian schaffte elf km, Elisabeth 4550 Meter. Topfit präsentierten sich auch die ältesten Teilnehmer: bei den Männern Heinz Köhler (200 Meter) sowie bei den Frauen Rosi Popp (2100 Meter). Beide sind 73 Jahre alt. Jüngste Teilnehmer waren Moritz Wich mit sechs Jahren (550 Meter) sowie die ein Jahr jüngere Marie Sachs (150 Meter).
Auch bei den Gruppen lief es rund. In der Vereinswertung brachte es die DLRG Kronach auf 38,8 Kilometer; die fleißigste Schule war das Frankenwald-Gymnasium mit 25 Kilometern. Der Siegerpokal bei den Familien ging an die Familie Barnickel. Klaus Barnickel und seine beiden Söhne Matteo und Nicolas kämpften sich zusammen 81,6 Kilometer weit durch das kühle Nass.
Kein Wunder also, dass bei der Siegerehrung des 24-Stunden-Schwimmens - eine Kooperation des DLRG-Kreisverbands Kronach mit der Stadt und den Stadtwerken Kronach - den Verantwortlichen die Freude ins Gesicht geschrieben stand. Grund zur Freude bereitete dabei auch eine erfolgreiche Premiere. So wurden heuer erstmals Teilnehmerdaten und Schwimmleistung vollständig elektronisch erfasst, womit man eine echte Vorreiterstellung einnimmt. Die momentan Führenden konnten so in den einzelnen Kategorien und Altersklassen stets aktuell abgefragt werden, was sicherlich den einen oder anderen zu noch mehr sportlichem Ehrgeiz beflügelte.
Auszeichnung
Die fleißigsten Wasserratten der verschiedenen Wettkampfklassen wurden vom stellvertretenden DLRG-Bezirksvorsitzenden Werner Schneider, vom stellvertretenden Landrat Gerhard Wunder sowie vom BLSV-Kreisvorsitzenden Karl H. Fick mit Siegerpokalen beziehungsweise Medaillen bedacht. Vorher war es dem Kreisverbandsvorsitzenden Thomas Gehring ein großes Anliegen, sich bei den rund 150 Helfern "querbeet" durch alle Vereine zu bedanken. "Das 24-Stunden-Schwimmen wurde von allen Wassersport treibenden Vereinen zusammen gestemmt", betonte er. Ein dickes Lob gebühre der Schwimmabteilung der Turnerschaft Kronach, die sich im besonderen Maße beim Zählen engagiert habe.
Anerkennung zollte er auch Kerstin und Ralf Deuerling vom Crana Mare sowie Christian Esser, der für die Technik bei der elektronischen Datenerfassung verantwortlich zeichnete, und Marliese Bär für die Sponsorenbetreuung. Kerstin Deuerling dankte den Sponsoren. Werner Schneider würdigte den rührigen DLRG-Kreisverband, der größte im Bezirks- und Landesverband. 2016 werden die Schwimm-Bezirksmeisterschaften in Kronach ausgerichtet. Gerhard Wunder lobte die von der DLRG geleistete, so wichtige Arbeit. Wie Karl H. Fick betonte, pflegen der BLSV und die DLRG ein kameradschaftliches Verhältnis. "Trotz aller technischen Neuerungen: Ohne den Menschen geht es nicht", zeigte er sich gegenüber den Verantwortlichen, Helfern und Teilnehmern dankbar.