Der erste Wochenrückblick des Jahres sollte dringend mit guten Nachrichten anfangen. Deshalb die freudige Botschaft: Es wird wieder heller. Falls Sie gerade Urlaub haben und nächste Woche gegen 17 Uhr wieder das Büro verlassen – nicht erschrecken, Sie stolpern nicht mehr durch die Dunkelheit.

Damit nicht genug der guten Nachrichten: Der Blick ins Jahres-Horoskop hat sich ebenfalls gelohnt. Beim Thema „Finanzen“ stand da: „Wenn Sie nicht so viel Geld ausgeben, haben Sie genug!“

Drei Wörter für ein ganzes Jahr

Jetzt, da die 500-Euro-Scheine nicht mehr in Umlauf gebracht und langsam abgeschafft werden, scheint's zu laufen.

Dass es bei den Finanzen gut aussehen könnte, zeigte auch eines dieser Buchstabengitter, die in den sozialen Netzwerken zum Jahreswechsel aufschlagen. Das funktioniert so: Die ersten drei Wörter, die man unter ganz viel Buchstaben erkennt, gelten fürs neue Jahr.

Die Worte lauteten in meinem Fall: Geld, Liebe – und Warzen. Wobei es andere mit Pickel, Rechnung, Hüftspeck sowie Liebe, Kinder, Rum um einiges schlimmer traf.

Pünktlicher Start

Von Landkreis-Wertstoffhof war nichts zu lesen, der machte aber trotzdem im Kitzinger Technologiepark conneKT auf. Punktgenau Landung sieben Monate nach dem Spatenstich. Derartige Pünktlichkeit ist man gar nicht mehr gewohnt. Wir sehen schon die Bauleiter vom Berliner Flughafen und von Stuttgart 21 scharenweise nach Kitzingen kommen, um sich erzählen zu lassen, wie man ein Projekt so plant, dass es auch tatsächlich fertig wird.

Ansonsten gab es auch in der ersten Woche des Jahres einiges zu lernen. Etwa, dass einige auch ohne Silvester der Knaller sind. Oder dass Burglind ein Name ist. Das Sturmtief ließ es krachen, hatte aber mit dem weltbesten Landkreis ein Einsehen und wütete anderswo. Es soll gerüchteweise Leute gegeben haben, die sich Burglind tapfer entgegengestellten – um endlich mal im Sturm erobert zu werden.

Verschenkte Feiertage

Zu meckern gab's selbstverständlich auch etwas: Silvester am Sonntag, Dreikönigstag am Samstag – das hat schon mal besser geklappt. Wenigstens kann bei den nächsten beiden Feiertagen nichts schief gehen: Karfreitag und Ostermontag pfuscht uns keiner ins Handwerk.

Um Ostern herum werden wir dann übrigens auch eine erste Bilanz ziehen, wie sich das mit den Warzen, dem Hüftspeck und den Kindern entwickelt hat.

Die Woche blickt samstags zurück, was unseren Autoren aufgefallen ist.