Am Untreusee in Hof wurde eine neue Schließfachanlage mit insgesamt 16 Fächern offiziell in Betrieb genommen, wie aus einer Pressemitteilung der Untreusee-Freunde hervorgeht. Sie soll es Badegästen ermöglichen, persönliche Gegenstände wie Smartphones, Geldbörsen und Schlüssel sicher zu verwahren.
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Förderverein Untreusee-Freunde und der Stadt Hof realisiert. Der Verein habe die Anschaffung auf Wunsch aus der Bevölkerung initiiert und finanziell getragen, während die Stadt organisatorische Unterstützung geleistet habe.
"Schon lange ein Anliegen": Untreusee-Vereinschef erklärt Ursprungsidee
Der Vorsitzende des Vereins, Harald Fichtner, wird mit den Worten zitiert: "Der Untreusee ist ein Juwel unserer Region und zieht an heißen Sommertagen tausende Menschen an. Besonders den aktiven Schwimmerinnen und Schwimmern war es schon lange ein Anliegen, ihre Wertsachen unbesorgt zurücklassen zu können." Denn: "Man weiß ja nie", so Fichtner in Anspielung auf mögliche Kriminelle am Badesee in einem Vorstellungsvideo in den sozialen Medien.
Die Anlage sei speziell für den Einsatz im Freien konzipiert und entspreche laut Mitteilung gängigen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen. Das Gehäuse bestehe aus beschichtetem Aluminium, die Türen aus robusten Platten mit TÜV-Zertifizierung. Die Schließfächer seien in zwei Größen unterteilt: zehn kleinere Fächer für kompakte Gegenstände und sechs größere für Taschen oder Rucksäcke. Genutzt werde ein elektronisches PIN-System, bei dem Badegäste einen individuellen Zahlencode festlegen können, heißt es weiter.
Auch Regeln zur Nutzung seien vorgesehen: So könne der zuständige Seewärter langfristig belegte Fächer öffnen, um deren Verfügbarkeit zu gewährleisten. Entsprechende Details würden derzeit noch abgestimmt, wie es in der Mitteilung heißt. Doch es gibt nicht nur gute Nachrichten am Untreusee: Durch Kontrollen am Ufer wurden Eichenprozessionsspinner gefunden.