Das Amtsgericht Hof hat die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Gebelein Laser und Biegetechnik GmbH aus Naila (Landkreis Hof) angeordnet. Das Unternehmen wurde im Jahr 2004 gegründet und bietet Leistungen in der Metallbearbeitung an. Der oberfränkische Betrieb ist auf Laser- und Biegetechnik spezialisiert. Neben Beratung und Entwicklung werden Produkte von der Prototypenfertigung bis zur Serienproduktion hergestellt.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Peter Roeger von der Pluta Rechtsanwalts GmbH bestellt. Wie die Sanierungskanzlei am Freitag (30. Januar 2026) bekannt gab, wird der Geschäftsbetrieb mit derzeit 44 Beschäftigten ohne Einschränkungen fortgeführt. Alle bestehenden und laufenden Aufträge werden demzufolge weiterhin planmäßig bearbeitet. "Die Mitarbeiter wurden über die aktuelle Lage informiert", heißt es in der Mitteilung. 

Gebelein Laser und Biegetechnik GmbH: Angeschlagener Metallbetrieb aus Naila hofft auf Investor

Die Zahlung der Löhne und Gehälter ist der Verlautbarung zugolge für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert; die Vorfinanzierung hierfür sei bereits eingeleitet worden. Als Grund für die Antragstellung werden Liquiditätsschwierigkeiten genannt, die auf Umsatzrückgänge in einem "derzeit schwierigen Branchenumfeld" zurückzuführen seien. Das Kanzleiteam will sich nun einen umfassenden Überblick über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens verschaffen.


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"Unser Fokus liegt darauf, den Geschäftsbetrieb fortzuführen und zeitnah eine Perspektive für das Unternehmen zu entwickeln", wird Peter Roeger zitiert. "Die technische Spezialisierung, die vorhandenen Kundenbeziehungen und das qualifizierte Team bieten gute Voraussetzungen, um eine Lösung zu erreichen", so der vorläufige Insolvenzverwalter. Gemeinsam mit der Geschäftsführung startet der Fachanwalt zugleich einen Investorenprozess, um eine Lösung zur Fortführung des Unternehmens zu entwickeln.

Die Firmenleitung der Gebelein Laser und Biegetechnik GmbH zeigte sich ihrerseits zuversichtlich, die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen und eine Perspektive für das Unternehmen sowie die Beschäftigten zu finden. Laut Schilderung der Kanzlei Pluta sind für die kommenden Wochen Gespräche mit Kunden, Geschäftspartnern und potenziellen Investoren geplant. Wie die Zukunft des finanziell angeschlagenen Metallbearbeitungsbetriebs aus dem Landkreis Hof aussieht, ist nach jetzigem Stand offen.

In Oberfranken ringt indessen auch eine Bäckereikette um ihre Rettung. "Wir wollen die Tradition unseres Hauses bewahren", erklärt der Betrieb.

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