Vermutlich waren es die Rauchsensoren, die Schlimmeres verhinderten, nachdem am Mittwoch in einem Seniorenwohnpark im Wölbattendorfer Weg ein Küchenbrand ausgebrochen war. Gegen 12.20 Uhr schlugen die Sensoren an, Zeugen verständigten anschließend sofort Feuerwehr und Rettungsdienste.


Beim Eintreffen der Rettungskräfte quoll dichter Rauch aus der Erdgeschosswohnung eines 94-jährigen Mannes. Die Küchenzeile stand bereits in Flammen, konnte durch die Feuerwehr aber schnell gelöscht werden. Der 94-jährige Wohnungsinhaber wurde leicht verletzt aus der Wohnung gerettet und kam mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Hofer Krankenhaus.

Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der Brand vermutlich in der Küche seinen Ursprung genommen hatte. Auf dem eingeschalteten Herd in der Küche befanden sich die verkohlten Reste einer Kunststoffbox. Durch die Hitze der Herdplatte geriet diese in Brand. Durch das Feuer wurde die gesamte Wohnung in Mitleidenschaft gezogen und ist derzeit unbewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro.

 

 


Etliche Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen
 

Die starke Rauchentwicklung hatte zur Folge, dass auch weitere Wohnungen im Wohnpark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Etliche Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen und wurden im Haus in anderen Räumen untergebraucht. Bis auf eine 88-jährige Bewohnerin des Hauses, die mit der Rauchentwicklung direkt in Berührung kam, gab es glücklicherweise keine weiteren Verletzten zu beklagen. Die 88-jährige kam ebenfalls ins Krankenhaus.

An der Einsatzstelle befanden sich insgesamt knapp 60 Helfer von Feuerwehr Rettungsdienst und Polizei. Die Ernst-Reuter-Straße war für die Dauer der Löscharbeiten einseitig gesperrt. Es kam vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen.