Ein 41-jähriger Mann fuhr am Freitag, dem 9. Januar 2026, gegen 13.30 Uhr mit seinem Sattelzug auf der A9 in südlicher Richtung. Im Baustellenbereich geriet der Fahrer aus Unachtsamkeit zu weit nach rechts. Dabei sackte der Sattelzug im Bankett etwas ab und überfuhr anschließend etwa 50 Meter der Außenschutzplanke.
Da sich das Fahrzeug in der Schutzplanke verkeilte, war eine aufwendige Bergung notwendig. Für die Bergung kam auch ein Bergekran zum Einsatz, wodurch die A9 in Fahrtrichtung Süden voll gesperrt werden musste.
Vollsperrung der A9: Lkw in Schutzplanke verkeilt - auch THW im Einsatz
Wegen der winterlichen Straßenverhältnisse waren zusätzliche logistische Maßnahmen erforderlich. Dabei unterstützten neben Kräften des Technischen Hilfswerks auch Mitarbeiter der umliegenden Straßenmeistereien, um den Verkehr umzuleiten. Am Sattelzug entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 60.000 Euro. Der Schaden an der Außenschutzplanke wird von der Autobahnmeisterei auf 10.000 Euro geschätzt.
Doch damit nicht genug: Durch den starken Schneefall sind auch am Samstag, dem 10. Januar 2026, im oberbayerischen Raum zu erheblichen Verkehrsbehinderungen entstanden. Ebenfalls auf der der A9, allerdings im Bereich Schweitenkirchen (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) zu mehreren querstehenden Lastwagen gekommen sein, berichtet News5. Die Folge sei ein massiver Stau von bis zu zwölf Kilometern Länge gewesen.