Wegen winterlicher Straßenverhältnisse ist es am Montag (16. März 2026) zu zwei Unfällen auf Autobahnen im Landkreis Hof gekommen. In beiden Fällen war die Geschwindigkeit zu hoch. Auch die Bereifung der Autos war ein entscheidender Faktor.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 18.30 Uhr. Ein 28-Jähriger fuhr mit seinem "hochmotorisierten" BMW M5 durch den Schneematsch auf der A9 bei Berg (Kreis Hof). Weil er mit Sommerreifen und unangepasster Geschwindigkeit unterwegs war, geriet sein Wagen ins Rutschen, schildert die Verkehrspolizei Hof.

Auto "ziemlich demoliert" - mehrere Glätte-Unfälle auf Autobahnen in Oberfranken

Daraufhin kollidierte das Auto  mehrfach mit der Leitplanke, ehe es "ziemlich demoliert am Straßenrand" stehenblieb. Der Wagen war nur noch Schrott, der Gesamtschaden liegt bei rund 120.000 Euro. Die Leitplanke trug ebenfalls starken Schaden davon und wurde auf einer Länge von rund 20 Metern aus den Verankerungen gerissen, heißt es vonseiten der Polizei.


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Ebenfalls am Montagabend kam es zu einem Unfall auf der A93 bei Selb. Ein 21-Jähriger fuhr Richtung Norden. Als er auf die Bremse drückte, um seine Geschwindigkeit an die winterlichen Straßenverhältnisse anzupassen, geriet sein Wagen ins Schleudern. Anschließend krachte das Auto frontal gegen die Leitplanke.

Der ebenfalls 21-jährige Mitfahrer des Mannes verletzte sich dabei leicht, ein Krankenwagen brachte ihn ins Krankenhaus. Wie sich herausstellte, waren die abgefahrenen Winterreifen an der Hinterachse des Fahrzeuges nicht mehr zulässig: beide Reifen seien "weit unter der Toleranzgrenze" gewesen.