Mit der Farbkopie eines DDR-Führerscheins, ausgestellt durch das "Volkspolizeikommissariat Dresden" gaben sich Beamte der Autobahnpolizei aus Hof bei einer Kontrolle auf der A9 bei Berg nicht zufrieden. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der ungewöhnliche Vorfall in der Nacht zum Mittwoch (30. Juni 2026).
Gegen 23.50 Uhr stoppte die Polizeistreife demnach einen Škoda mit Kennzeichen aus Berlin und traf darin den 56-jährigen Fahrer und seine 30-jährige Mitfahrerin aus der Bundeshauptstadt an. Nach dem Führerschein gefragt, händigte der 56-jährige Fahrer den Polizisten das 35 Jahre alte Dokument aus und hoffte wohl, damit durchzukommen.
Mit DDR-Führerschein-Kopie auf A9 bei Berg gestoppt
Bei der routinemäßigen Überprüfung des Mannes stellte sich heraus, dass ihm bereits im Jahr 2013 durch eine Behörde in Oberbayern ein Kartenführerschein erteilt worden war, ihm dieser aber durch ein Gericht in Sachsen-Anhalt Mitte Mai 2026 wegen eines Verkehrsdelikts entzogen wurde.
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Somit war die Fahrt des 56-Jährigen auf Weisung der Polizisten an Ort und Stelle beendet. Die Beamten nahmen eine Strafanzeige wegen mehrerer Straftaten auf und beschlagnahmten die historische
Führerscheinkopie. Im Anschluss konnte die 30-jährige Begleiterin das Steuer für die Weiterfahrt Richtung Süddeutschland übernehmen.