Der Weg von der Landrichter-Kummer-Straße zum Marktplatz soll für Fußgänger, vor allem mit Rollator oder Kinderwagen, sicherer werden. Auf eine Bürgeranfrage hin traf sich der Bauausschuss am Montag zunächst an der Einmündung der Georg-Schäfer-Straße. Hier herrscht reger Verkehr, der Einmündungsbereich ist sehr breit und der Gehsteig hat auf beiden Seiten einen Hochbord.

Nach dem Brief von Paul Kremer hatte die Verwaltung überprüft, wie der Weg sicherer gemacht werden kann. Schließlich ist die Landrichter-Kummer-Straße eine Staatsstraße. Da die einmündenden Straßen in der Baulast der Stadt stehen, gab es vom Staatlichen Bauamt keine Einwände. Die Verwaltung informierte den Ausschuss, dass für eine Querung direkt im Einmündungsbereich rund zwölf Bordsteine abgesenkt werden müssten, was Kosten von rund 6000 Euro verursachen würde.


Vorfahrt für Fußgänger

Vor Ort jedoch diskutierten die Ausschussmitglieder, ob hier wirklich die sicherste Querung stattfindet, weil der Weg doch sehr weit ist. Für sicherer hielten sie einen Übergang etwas weiter in der Georg-Schäfer-Straße, wo für eine Grundstücksausfahrt auf einer Seite schon eine Bordsteinabsenkung besteht. Hier soll gegenüber ebenfalls eine Absenkung stattfinden, die Straße eine Markierung erhalten. Eventuell soll für die abbiegenden Fahrzeuge ein Warnschild "Vorsicht Fußgänger" aufgestellt werden.

Die Fußgänger hätten in dieser Situation zwar Vorfahrt, "die meisten Autofahrer wissen das aber nicht", erklärte dazu die Polizeiinspektion Haßfurt in ihrer Stellungnahme. Um die Situation hier noch übersichtlicher zu machen, sprach sich der Bauausschuss außerdem für ein eingeschränktes Parkverbot ab der Bushaltestelle stadteinwärts vor.

Auch an der Einmündung der Rückertstraße sollen die Randsteine abgesenkt werden, um die Querung zu erleichtern, beschloss der Bauausschuss.

In der Georg-Schäfer-Sporthalle wurde der Bauausschuss von Ralf Röckelein vom Kreis-Hochbau empfangen. Die Vierfachturnhalle ist im Eigentum des Kreises, weil sie Schulturnhalle sowohl für die Realschule, als auch für Grund- und Mittelschule ist, trägt die Stadt Eltmann entsprechend der Schulstundenverteilung rund die Hälfte der laufenden und auch der Sanierungskosten.


Zwei Wochen hinter dem Plan

Eine Generalsanierung läuft hier seit einigen Jahren, zunächst musste das Dach erneuert werden, die Fassade erfuhr eine energetische Erneuerung. Im vergangenen Jahr ging es dann nach innen, die teils schon gesperrten Umkleide- und Duschräume wurden erneuert und aktuell läuft die Innensanierung der Sporthalle selbst. Die Glasfassade (die früher aus Kunststoff-Platten bestand), ist bereits erneuert, was sowohl für die Belichtung, als auch die Energiekosten ein wesentlicher Vorteil ist. Aktuell laufen die Arbeiten für den neuen Prallschutz.

Röckelein erläuterte, dass auch die Tore für die Geräteräume an die Vorschriften angepasst werden müssen, so dass sie bündig in der Wand liegen. Abschließend wird dann der Verschleißteil des Sportbodens erneuert. Ziel ist es, dass die Halle zum neuen Schuljahr wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht. "Aktuell hängen wir aber um zwei Wochen, so Röckelein. Bürgermeister Michael Ziegler betonte, wie wichtig die Halle ist. Sie sei durch die Schulen während des Tages und durch den Vereinssport am Abend voll ausgelastet. Die Innensanierung kostet rund zwei Millionen Euro, wie der Bürgermeister erläuterte.