Zwischen den Feiertagen Weihnachten und Dreikönig erwarten viele Haushalte in und um Breitbrunn in den Heiligen Ländern einen spannenden Besuch. Da hält man gerne ein Likörchen, Plätzchen oder einen Kaffee bereit und schaut, dass das Wohnzimmer ordentlich ist, weil seit über zehn Jahren das Christbaum-Komitee unterwegs ist. Man freut sich auf die Komiteemitglieder Dunja Virnekäs und Sandra Holzschuh, die aus einer spontanen Idee heraus diesen besonderen, alljährlichen Rundgang durchs Dorf prägen.
Die Besichtigungstour durchs Dorf und die Ortsteile hat sich im Verlauf der Jahre auf stattliche 60 Haushalte ausgeweitet, wobei eine ganz unterschiedliche Klientel betreut wird. So warten sowohl junge Paare mit Kindern, Alleinstehende und Senioren auf den Besuch des Komitees und die akribische Bestandsbeschreibung des familiären Christbaums.
Dabei wird in Jahrbüchern festgehalten, welcher Baumschmuck am jeweiligen Christbaum hängt. Traditionell wird auch der Haushalt des Pfarrers besucht und in die Liste aufgenommen. Zu einer Bewertung der Christbäume kommt es nicht. "Wir sind uns darüber einig, dass alle Bäume gleichermaßen liebevoll geschmückt sind, vollkommen unabhängig ob teurer oder preiswerter Schmuck daran baumelt, oder ob der Behang des Weihnachtsbaums eher modern oder eher traditionell gewählt wurde", so die beiden Initiatorinnen.
Mit ein bisschen Glück ist einer der besuchten Familien im nächsten Jahr durch eine Losziehung des Komitees der glückliche Gewinner eines Bäumchens, aber darum geht es eigentlich nur marginal.
Auf die Frage, was es in diesem Jahr besonders zu berichten gibt, meint Dunja Virnekäs: "Es gab erstmals zwei Mottobäume, allgemein vorherrschend waren die Farben rot und silber." Sandra Holzschuh fügt hinzu: " An vielen Bäumen hing als Christbaumschmuck eine Gurke. Lametta ist out, aber wir haben sehr schöne Holzbäume bewundern können."
Bei den Mottobäumen wurden die Themen "Bewegtes Leben" und "Köhlertaler Weihnachtsmarkt" fantasievoll gestalterisch umgesetzt. Bei den handwerklich geschickt hergestellten Holzbäumen haben sich jeweils die Familienväter tüchtig ins Zeug gelegt, das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Dass ein alter Brauch, den Weihnachtsbaum mit einer Gurke zu verzieren, gerade jetzt wieder sehr aktuell geworden ist, ist ebenso spannend wie aufschlussreich. Denn die Besichtigungstour wird zu einem Spiegel des zeitgenössischen Brauchtums. Neben der Freude sowohl bei den Besucherinnen als auch bei den besuchten Familien wird unter anderem schnell klar, dass Nichts so sicher ist wie der Wandel, auch beim Christbaumschmuck und Bräuchen während der Weihnachtszeit. Brauchtum ist lebendig und hat nicht nur etwas mit einer weit zurückliegenden Vergangenheit zu tun, was dieses Komitee einmal mehr beweist.
Die Besichtigungstour durchs Dorf und die Ortsteile hat sich im Verlauf der Jahre auf stattliche 60 Haushalte ausgeweitet, wobei eine ganz unterschiedliche Klientel betreut wird. So warten sowohl junge Paare mit Kindern, Alleinstehende und Senioren auf den Besuch des Komitees und die akribische Bestandsbeschreibung des familiären Christbaums.
Dabei wird in Jahrbüchern festgehalten, welcher Baumschmuck am jeweiligen Christbaum hängt. Traditionell wird auch der Haushalt des Pfarrers besucht und in die Liste aufgenommen. Zu einer Bewertung der Christbäume kommt es nicht. "Wir sind uns darüber einig, dass alle Bäume gleichermaßen liebevoll geschmückt sind, vollkommen unabhängig ob teurer oder preiswerter Schmuck daran baumelt, oder ob der Behang des Weihnachtsbaums eher modern oder eher traditionell gewählt wurde", so die beiden Initiatorinnen.
Mit ein bisschen Glück ist einer der besuchten Familien im nächsten Jahr durch eine Losziehung des Komitees der glückliche Gewinner eines Bäumchens, aber darum geht es eigentlich nur marginal.
Auf die Frage, was es in diesem Jahr besonders zu berichten gibt, meint Dunja Virnekäs: "Es gab erstmals zwei Mottobäume, allgemein vorherrschend waren die Farben rot und silber." Sandra Holzschuh fügt hinzu: " An vielen Bäumen hing als Christbaumschmuck eine Gurke. Lametta ist out, aber wir haben sehr schöne Holzbäume bewundern können."
Bei den Mottobäumen wurden die Themen "Bewegtes Leben" und "Köhlertaler Weihnachtsmarkt" fantasievoll gestalterisch umgesetzt. Bei den handwerklich geschickt hergestellten Holzbäumen haben sich jeweils die Familienväter tüchtig ins Zeug gelegt, das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Dass ein alter Brauch, den Weihnachtsbaum mit einer Gurke zu verzieren, gerade jetzt wieder sehr aktuell geworden ist, ist ebenso spannend wie aufschlussreich. Denn die Besichtigungstour wird zu einem Spiegel des zeitgenössischen Brauchtums. Neben der Freude sowohl bei den Besucherinnen als auch bei den besuchten Familien wird unter anderem schnell klar, dass Nichts so sicher ist wie der Wandel, auch beim Christbaumschmuck und Bräuchen während der Weihnachtszeit. Brauchtum ist lebendig und hat nicht nur etwas mit einer weit zurückliegenden Vergangenheit zu tun, was dieses Komitee einmal mehr beweist.