Die Eberner setzten die Gästeabwehr mit dem Wind im Rücken vom Anpfiff weg unter Druck, was sich nach gut einer Viertelstunde in zwei Toren von Spielertrainer Johannes Fischer niederschlug. Zunächst drückte er das Leder nach einem Lattentreffer über die Linie (13.), während er fünf Minuten später den Ball nach einer herrlichen Flanke von Sven Steinert per Kopf in die Maschen setzte.

Die Gäste versuchten ihr Heil mit Kontern, die jedoch bis auf ganz wenige ungefährlich blieben. Lediglich Angriffsführer Sascha Kensche hatte eine gute Möglichkeit (28.), als er freistehend aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig traf. Einen durchdachten Angriff schloss TV-Kapitän Christian Ammon mit einem satten Schuss in der 38. Minute mit dem 3:0 ab. Den Pausenstand besorgte Simon Fischer in der 43. Minute nach einem Eckball per Kopf.

Die Abwehr des TV Ebern steht stabil

Nach Wiederbeginn taten die Hausherren nicht mehr als notwendig, ohne dass ihr Erfolg in irgendeiner Phase in Gefahr geraten wäre. Die Gäste, nun mit dem Wind als Bundesgenossen, gestalteten die Partie offen, hatten zeitweise ein optisches Übergewicht, ohne jedoch die erneut recht stabile Eberner Abwehr in arge Verlegenheit zu bringen.

Die Konter der Hausherren blieben auch in diesem Abschnitt um einiges gefährlicher, auch wenn diese teilweise unkonzentriert zu Ende gespielt wurden. Die nie aufsteckenden Gäste kamen in der 70. Minute durch den eingewechselten Michael Schmitt zwar zum Ehrentreffer, doch war dies nicht mehr als Ergebniskosmetik.