Der SC Sylvia Ebersdorf führt gegen Pfarrweisach in der Fußball-Kreisliga Coburg bis zur 86. Minute, kassiert dann das 1:1 und hat Glück bei einem Alu-Treffer in letzter Sekunde. TBVfL Neustadt/Wildenheid fühlt sich vom Schiedsrichter verschaukelt, der in der Schlussphase vier Spielern Rot zeigt.

TSV Pfarrweisach -
Sylvia Ebersdorf 1:1

Beide Mannschaften schenkten sich im Spitzenspiel über die gesamte Spielzeit nichts und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Vor dem Wechsel hatte der Tabellenführer Ebersdorf Vorteile und hätte bei einem Pfostenschuss in Führung gehen können. Nach Wiederbeginn nahm die Begegnung Fahrt auf, doch letztlich fehlte ein Vollstrecker. In der 74. Minute wurde TSV-Spielertrainer Schneidawind von den Beinen geholt. Schneidawind trat den Strafstoß selbst und scheiterte. Fünf Minuten später gab es einen Strafstoß auf der Gegenseite, den Dalke sicher zur Gästeführung unterbrachte. In der Schlussviertelstunde machte Pfarrweisach noch einmal mächtig Dampf. Die Ebersdorfer hatten Schwerstarbeit in der Abwehr zu verrichten, konnten den Ausgleich von Sebastian Pecht vier Minuten vom Abpfiff aber nicht verhindern, Schneidawind traf danach Aluminium. Die Entscheidung in der Meisterschaft wird damit auf Freitag vertagt.

TV Ebern -
TBVfL Neustadt/W. 1:0

Mit einem knappen, aber verdienten Dreier verabschiedeten sich die Eberner von ihren Fans. Vor dem Wechsel erspielte sich kein Team entscheidende Vorteile, wobei die Turner im Spiel nach vorn mehr Druck entwickelten - doch haperte es am Abschluss. Die Gäste waren durch Konter gefährlich, blieben aber erfolglos. Es dauerte bis zur 79. Minute, ehe TV-Spielertrainer Fischer auf Vorarbeit von Schmidt mit einem Flachschuss den goldenen Treffer erzielte. Die Gäste verkrafteten die Niederlage nicht: Zwischen der 88. und 94. Minute sahen Tunz, Müller, Genmarion und Turturro die Rote Karte.

SV Heilgersdorf -
VfB Einberg 2:1

Der SV Heilgersdorf benötigte zum Klassenerhalt noch einen Punkt. Zunächst spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab, die Abwehrreihen hatten alles im Griff. Die Einberger hätten in Führung gehen können, Weyhersmüller vergab seine Chance aber (30.). Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Der eingewechselte Korn, der in der Folge auch mehr Struktur ins Angriffsspiel des SVH brachte, setzte sich auf links durch und seine Flanke fand den Kopf von Rossbach und dessen Ball landete im Tor (47.). Danach drängte der VfB auf den Ausgleich, wobei sie kaum zu nennenswerten Gelegenheiten kamen. Die Abwehr des SVH stand sicher. In der 87. Minute durften die SVH-Anhänger ein Traumtor bejubeln. Nach einer Flanke setzte Schmidt zum Fallrückzieher an und jagte den Ball ins lange Eck. Skiba verkürzte per Foulelfmeter auf 1:2 (87.).

SV Ketschendorf -
TSVfB Krecktal 4:0

Von Beginn an machte der SVK Druck. Bauer verlängerte einen langen Ball von Schmidt über den Gästekeeper per Kopf ins lange Eck (15.). Ein perfekt getimter Abschlag von Heimtorwart Brückner war die Vorlage für Bauer, die er zum 2:0 ausnutzte. Krecktal hielt dagegen, vor allem die Frembs-Brüder waren Aktivposten. Nach der Pause sorgte Griebel per Foulelfmeter für die Entscheidung. Kurz vor Ende erhöhte Jungkunz per Flachschuss zum 4:0-Endstand. ct