Die Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost hält für die Fans am Sonntag (15 Uhr) ein Derby bereit, wenn der FSC Krum die DJK Dampfach empfängt. Der TSV Knetzgau hat den SV Riedenberg zu Gast.
FSV Krum - DJK Dampfach
An das Hinspiel des FSV Krum (6./28 Punkte) gegen die DJK Dampfach (13./17) erinnert sich FSV-Abteilungsleiter Marco Schorr gern zurück. Kein Wunder, hatten doch die Schützlinge von Trainer Tobias Burger einen verdienten 2:0-Sieg eingefahren. "Da waren wir von der Motivation und vom Einsatz her klar die bessere Mannschaft", sagt Burger vor dem Haßbergderby. Dampfach habe seine Chancen nicht genutzt, Krum die seine hingegen schon, und auch in Unterzahl sei der Sieg völlig in Ordnung gewesen.
Nun also hätte die DJK Gelegenheit, auf des Gegners Platz für die damalige Heimschmach Revanche zu nehmen. Das sieht Schorr mit einer gewissen Lockerheit. "Wir brauchen uns vor niemandem zu verstecken", sagt er selbstbewusst, "wir streben zumindest einen Teilerfolg an." Sprich mindestens einen der drei Punkte daheim zu behalten. Schon vor Weihnachten war die gewünschte Punkteausbeute deutlich höher als geplant, "die nächste Marke sind 35 Punkte, wir haben noch zwölf Spiele, da werden wir doch noch sieben Punkte holen. Mindestens." Ob das Minimalziel von einem Punkt nicht doch noch getoppt werden könnte, hängt mit Sicherheit auch mit den Platzverhältnissen zusammen. Wie bekannt, hatte ein Autofahrer den Fußballplatz für Fahrübungen missbraucht und dafür gesorgt, dass es regelrechte Krater mit einer Tiefe von 25 Zentimetern gab. Der Platz ist von einer Firma mit Sand aufgefüllt worden, Schorr geht nochmals mit der Walze drüber, "dann können wir hoffentlich spielen, denn das wollen wir unbedingt."
Zuschauen muss noch der gesperrte Rotsünder Florian Degen.Ein Sieg muss natürlich auch für die DJK Dampfach her, die in dieser Saison Lichtjahre von ihrem Anspruch entfernt ist. Wenn überhaupt Relegationsplatz, dann wohl eher in Richtung Landes- denn Kreisliga - das dürfte am ehesten den Vorstellungen der DJK Dampfach entsprechen.
Dass es sich nicht um ein Wunschdenken handelt, stellten die Fußballer beim 2:0-Sieg über den Tabellenzweiten FC Thulba eindrucksvoll unter Beweis. Mit einer sehr guten taktischen und mannschaftlich geschlossenen Leistung hatte sich die DJK den immens wichtigen Heimsieg gesichert, insbesondere die Leistung in der zweiten Halbzeit hatte das Herz von Trainer Enrico Wetz sehr gut erwärmt. Können die Spieler diese Leistung auch in Krum abrufen und dem Nachbarn drei Punkte klauen, wäre das ein weiterer Schritt aus der Abstiegszone heraus.
FSV Krum: Klemm, Weinmann - Bujtor, Max Witchen, Fösel, Vogel, Räth, Stößlein, Lommel, T. Durst, Glöckner, Rippstein, Tunc, J. Schmitt, Pasquot, Hart
DJK Dampfach: Schulze-Happe - Geßendorfer, Greb, Hau, A. Jilke, N. Neubauer, Reich, Riedlmeier, Sahlender, Schleicher, Tudor, Wagner, Winter, Yeniay, Yücetag
TSV Knetzgau -
SV Riedenberg
Der Winter gönnt sich in diesem Jahr eine ungewöhnlich lange Nachspielzeit, und das sorgt natürlich auch beim TSV Knetzgau (14./14 Punkte) für einen gewissen Verdruss. Denn anstelle mal so richtig in Schwung zu kommen, heißt es immer wieder: Spielausfall. Die bislang einzige Partie in diesem Jahr musste der TSV mit 0:3 an die SG Oberschwarzach/Wiebelsberg abgeben, "und die haben uns gezeigt, wie man Fußball spielen kann", so TSV-Spielleiter Alexander Hamburger.
Nämlich mit positiver Verstärkung untereinander, mit mehr Ballsicherheit und besseren Torchancen. "Genauso müssen auch wir auftreten, damit wir endlich von da unten wegkommen." Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich beim Heimspiel gegen den SV Riedenberg (8./27). Zwar war das Hinspiel mit 3:1 an die Riedenberger gegangen. "Aber so ein übermächtiger Gegner war die Mannschaft auch wieder nicht", relativiert Hamburger, "wir hatten auch die ein oder andere Torgelegenheit, die sind definitiv schlagbar." Dazu müssten die Fußballer des TSV 150 Prozent geben, sie müssten mehr mit einander reden, die Torchancen herausspielen und dann auch nutzen. "Wir müssen weg von diesem ewigen Klein-Klein, sondern müssten eiskalt von der ersten bis zur 90. Minute aggressiv spielen, dann bleiben die Punkte auch hier." Das gesamte Umfeld, vom Spielleiter über Betreuer und Vereinsvorstand bis hin zu den treuen Zuschauern wüssten alle, was diese Mannschaft leisten könne, "wenn wir so auftreten wie wir es gegen Rannungen geplant hatten".
TSV Knetzau: Oppermann, Weißkopf, Zirkel - Kandler, Korn, Mühlfelder, Schwinn, Strätz, Warmuth, Barth, Zangl, Gocker, Lindner, Wirth, Schenk, Popa-Zobel, Frison, Huth, Greul
FSV Krum - DJK Dampfach
An das Hinspiel des FSV Krum (6./28 Punkte) gegen die DJK Dampfach (13./17) erinnert sich FSV-Abteilungsleiter Marco Schorr gern zurück. Kein Wunder, hatten doch die Schützlinge von Trainer Tobias Burger einen verdienten 2:0-Sieg eingefahren. "Da waren wir von der Motivation und vom Einsatz her klar die bessere Mannschaft", sagt Burger vor dem Haßbergderby. Dampfach habe seine Chancen nicht genutzt, Krum die seine hingegen schon, und auch in Unterzahl sei der Sieg völlig in Ordnung gewesen.
Nun also hätte die DJK Gelegenheit, auf des Gegners Platz für die damalige Heimschmach Revanche zu nehmen. Das sieht Schorr mit einer gewissen Lockerheit. "Wir brauchen uns vor niemandem zu verstecken", sagt er selbstbewusst, "wir streben zumindest einen Teilerfolg an." Sprich mindestens einen der drei Punkte daheim zu behalten. Schon vor Weihnachten war die gewünschte Punkteausbeute deutlich höher als geplant, "die nächste Marke sind 35 Punkte, wir haben noch zwölf Spiele, da werden wir doch noch sieben Punkte holen. Mindestens." Ob das Minimalziel von einem Punkt nicht doch noch getoppt werden könnte, hängt mit Sicherheit auch mit den Platzverhältnissen zusammen. Wie bekannt, hatte ein Autofahrer den Fußballplatz für Fahrübungen missbraucht und dafür gesorgt, dass es regelrechte Krater mit einer Tiefe von 25 Zentimetern gab. Der Platz ist von einer Firma mit Sand aufgefüllt worden, Schorr geht nochmals mit der Walze drüber, "dann können wir hoffentlich spielen, denn das wollen wir unbedingt."
Zuschauen muss noch der gesperrte Rotsünder Florian Degen.Ein Sieg muss natürlich auch für die DJK Dampfach her, die in dieser Saison Lichtjahre von ihrem Anspruch entfernt ist. Wenn überhaupt Relegationsplatz, dann wohl eher in Richtung Landes- denn Kreisliga - das dürfte am ehesten den Vorstellungen der DJK Dampfach entsprechen.
Dass es sich nicht um ein Wunschdenken handelt, stellten die Fußballer beim 2:0-Sieg über den Tabellenzweiten FC Thulba eindrucksvoll unter Beweis. Mit einer sehr guten taktischen und mannschaftlich geschlossenen Leistung hatte sich die DJK den immens wichtigen Heimsieg gesichert, insbesondere die Leistung in der zweiten Halbzeit hatte das Herz von Trainer Enrico Wetz sehr gut erwärmt. Können die Spieler diese Leistung auch in Krum abrufen und dem Nachbarn drei Punkte klauen, wäre das ein weiterer Schritt aus der Abstiegszone heraus.
FSV Krum: Klemm, Weinmann - Bujtor, Max Witchen, Fösel, Vogel, Räth, Stößlein, Lommel, T. Durst, Glöckner, Rippstein, Tunc, J. Schmitt, Pasquot, Hart
DJK Dampfach: Schulze-Happe - Geßendorfer, Greb, Hau, A. Jilke, N. Neubauer, Reich, Riedlmeier, Sahlender, Schleicher, Tudor, Wagner, Winter, Yeniay, Yücetag
TSV Knetzgau -
SV Riedenberg
Der Winter gönnt sich in diesem Jahr eine ungewöhnlich lange Nachspielzeit, und das sorgt natürlich auch beim TSV Knetzgau (14./14 Punkte) für einen gewissen Verdruss. Denn anstelle mal so richtig in Schwung zu kommen, heißt es immer wieder: Spielausfall. Die bislang einzige Partie in diesem Jahr musste der TSV mit 0:3 an die SG Oberschwarzach/Wiebelsberg abgeben, "und die haben uns gezeigt, wie man Fußball spielen kann", so TSV-Spielleiter Alexander Hamburger.
Nämlich mit positiver Verstärkung untereinander, mit mehr Ballsicherheit und besseren Torchancen. "Genauso müssen auch wir auftreten, damit wir endlich von da unten wegkommen." Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich beim Heimspiel gegen den SV Riedenberg (8./27). Zwar war das Hinspiel mit 3:1 an die Riedenberger gegangen. "Aber so ein übermächtiger Gegner war die Mannschaft auch wieder nicht", relativiert Hamburger, "wir hatten auch die ein oder andere Torgelegenheit, die sind definitiv schlagbar." Dazu müssten die Fußballer des TSV 150 Prozent geben, sie müssten mehr mit einander reden, die Torchancen herausspielen und dann auch nutzen. "Wir müssen weg von diesem ewigen Klein-Klein, sondern müssten eiskalt von der ersten bis zur 90. Minute aggressiv spielen, dann bleiben die Punkte auch hier." Das gesamte Umfeld, vom Spielleiter über Betreuer und Vereinsvorstand bis hin zu den treuen Zuschauern wüssten alle, was diese Mannschaft leisten könne, "wenn wir so auftreten wie wir es gegen Rannungen geplant hatten".
TSV Knetzau: Oppermann, Weißkopf, Zirkel - Kandler, Korn, Mühlfelder, Schwinn, Strätz, Warmuth, Barth, Zangl, Gocker, Lindner, Wirth, Schenk, Popa-Zobel, Frison, Huth, Greul