Das Brüder-Trio ist wieder komplett. Nach Martin Hildenbrand haben nun auch Marco und Max ihre Zusage für eine weitere Saison bei den Haßfurter "Hawks" gegeben. "Beide spielen eine wichtige Rolle, und ich gehe fest davon aus, dass sie diese erfüllen werden", betont Trainer Martin Reichert und freut sich sehr über die weiteren "Mosaik-Steinchen" im Kader des Eishockey-Landesligisten ESC Haßfurt.
Marco Hildenbrand (33) spielte bereits 2002 beim damaligen ERC in der ersten Mannschaft. Es folgten ein zweijähriges Gastspiel in Schweinfurt (2004 bis 2006) sowie eine Saison in Bad Kissingen (2011/2012). Die längste Zeit ihrer sportlichen Laufbahn schnürte die Nr. 14 ihre Schlittschuhe jedoch für ihren Heimatverein.
Mittlerweile geht er in seine zehnte Saison für die "Hawks". In der vergangenen Spielzeit erzielte der älteste der drei Hildenbrand-Brüder, der neben Michael Breyer als Einziger in allen 43 Partien letztes Jahr mit an Bord war, vier Tore und gab zudem 14 Vorlagen.


Thema ist vom Tisch

Als toller Kämpfer mit jeweils hundertprozentigem Einsatz hat sich auch Max Hildenbrand, mit 25 Jahren der Jüngste im Familienbund, einen Namen gemacht. 24 Punkte (fünf Tore) steuerte er in er Runde 2017/18 zum ESC-Erfolg bei. Jedoch kassierte er auch 126 Strafminuten, darunter eine Spieldauer- sowie eine Matchstrafe. "Ich hoffe, dass er dieses Jahr wieder etwas häufiger auf dem Eis steht", sagt Reichert. Man habe darüber gesprochen und damit sei das "Thema vom Tisch", fügte der Trainer hinzu.
Mit den Vertragsverlängerungen der beiden Verteidiger zählt der Kader der "Hawks" aktuell bereits 19 Spieler. Dennoch sind noch einige Personalien aus der Vorsaison ungeklärt, etwa die von Publikumsliebling David Franek, Michael Breyer, Christian Dietrich, Georg Lang oder Phillip Bates. Doch auch hier scheint Bewegung in die Kaderplanung zu kommen. "Wir sind guter Dinge, dass dieses Thema zeitnah über die Bühne geht und vielleicht gibt es dabei ja auch noch eine Überraschung", lassen sich Reichert und Sportvorstand Andreas Kurz aber nicht zu tief in die Karten blicken. Dennoch: die "Hawks" scheinen bereits gut gerüstet, um in die neue Saison starten zu können.