In der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost spielt die DJK Dampfach beim FC Strahlungen 1:1, der TSV Knetzgau geht in Rannungen unter und steht jetzt am Tabellenende.

FC Strahlungen -
DJK Dampfach 1:1

Der FC Strahlungen und die DJK Dampfach lieferten sich ein kampfbetontes Abstiegsduell Das Spielerische, berichtet DJK-Spielleiter Horst Dombrowski, "kam zu kurz, obwohl wir schon ein bisschen besser waren als Strahlungen".

Dennoch hat es nicht zum Sieg gereicht. Dafür war die Fehlpassquote ein wenig zu hoch. Beide Teams agierten mit einer defensiven Grundhaltung, die die DJK schon in der dritten Minute kurz aufgab und in Führung ging: Patrick Winter hatte Tim Wagner den Ball millimetergenau präsentiert, und der zog aus 17 Metern unhaltbar ab. Es folgten einige Chancen für die Strahlungener, die dritte war erfolgreich: Matthias Hümpfner zog aus 25 Metern ab, auf dem holprigen Boden sprang der Ball an Malte Schulze-Happe im DJK-Gehäuse vorbei zum Ausgleich (26.). Einer weiteren Chance für den FC folgten zwei dicke Möglichkeiten für die Dampfacher, noch vor der Pause alles klarzumachen. Doch es fiel kein Treffer mehr. Nach der Halbzeitpause verwalteten die Teams das Unentschieden.

DJK Dampfach: Schulze-Happe - B. Yücetag, Sahlender, Geßendorfer, Tudor, Schleicher (71. Reich), Riedelmeier, A. Jilke (75. Arnold), Winter, Greb, Wagner / SR: Gutbrod (Kürnach) / Zuschauer: 100 / Tore: 0:1 Wagner (3.), 1:1 Hümpfner (26.)

TSV Rannungen -
TSV Knetzgau 4:1

Alles das, was sich die Knetzgauer für dieses Spiel vorgenommen hatten, überließen sie den Spielern des TSV Rannungen. Die Heimelf doppelte in den Zweikämpfen die Gegner, war aggressiver am Ball, zeigte mehr Laufbereitschaft und gewann die Zweikämpfe sowie viele zweite Bälle. "Und dann rennst du gleich zwei Toren hinterher, das ist schon verdammt schwer", sagt Alexander Hamburger, Spielleiter des neuen Schlusslichtes TSV Knetzgau.

Drei der vier Tore erzielten die Strahlungener nach Standardsituationen: allesamt Foulelfmeter. Über den ersten, sagt Hamburger, könne man vielleicht streiten, ob der nicht doch außerhalb des Strafraums war. Der zweite sei auch nicht so ganz astrein gewesen, und über den dritten wollte Hamburger gar nichts mehr sagen. Kurz vor der Pause hatte Johannes Schwinn die Chance, zumindest auf 1:2 zu verkürzen, sein Abschluss war aber zu schwach.

In der zweiten Halbzeit bot sich Michael Mühlfelder eine weitere Torgelegenheit, die er nicht nutzte. Zumindest der Ehrentreffer gelang den Knetzgauern noch: Lucas Wirth traf in der 75. Minute. "Unterm Strich war Rannungen präsenter als wir und hat den Sieg auch verdient", gibt Hamburger zu. Durch den Rannunger 4:1-Sieg tauschen beide Mannschaften die Tabellenplätze - jetzt ist der TSV Knetzgau Inhaber der roten Laterne. gch

TSV Knetzgau: Oppermann - Lindner, Mühlfelder, Schwinn, Warmuth, Barth (46. Huth), Zangl (46. Kandler), Wirth, Schenk, Frison, Greul / SR: Lenhard (Lindach) / Zuschauer: 150 / Tore: 1:0 Kraus (13., Foulelfmeter), 2:0 Röder (22.), 3:0 Kraus (59., Foulelfmeter), 3:1 Wirth (75.), 4:1 Röder (90.+3, Foulelfmeter)