Die DJK Dampfach hat mit sieben Punkten aus drei Spielen einen tollen Start in der Bezirksliga Ost nach dem Re-Start hingelegt. Nun gastieren die Dampfacher am Sonntag (15 Uhr) beim Spitzenreiter TSV/DJK Wiesentheid. Die Spfrd Steinbach erwarten am Sonntag (15 Uhr) den TSV Bergrheinfeld. Nach dem 3:8 in Sand ist der Aufsteiger auf Wiedergutmachung aus. Bereits am Samstag (15 Uhr) tritt die Reserve des FC Sand beim ambitionierten FC Bad Kissingen an.

TSV/DJK Wiesentheid (1.) - DJK Dampfach (9.)

Der Spitzenreiter kassierte im Derby bei der SG Oberschwarzach eine 0:3-Niederlage. "Wir waren in den Zweikämpfen und im Spiel nach vorne nicht dynamisch. Aber mit den vielen jungen Spielern ist es nicht so einfach", bilanziert der Coach Hassan Remeithi. In der langen Sommerpause haben nämlich einige Stammkräfte den Verein verlassen. Dadurch hat sich auch der Fußball des Tabellenführers verändert. "Wir spielen nicht mehr mit 60 bis 70 Prozent Ballbesitz", sagt Remeithi.

Die DJK Dampfach überzeugte beim 3:1-Sieg gegen die DJK Hirschfeld. Doch beim Spitzenreiter in Wiesentheid sollte das Team von Trainer Oliver Kröner die fahrlässige Chancenauswertung abstellen. "Wir fahren nicht nach Wiesentheid, um einen Ausflug zu machen, sondern wir wollen auch dort etwas Zählbares mitnehmen. Wenn wir die Leistung in das nächste Match transportieren können, sind wir dazu auch in der Lage", sagt Kröner.

Spfrd Steinbach (14.) - TSV Bergrheinfeld (10.)

Steinbach erlebte beim 3:8 in Sand ein Debakel. Der frühe Führungstreffer gab den Sportfreunden keine Sicherheit. Nach dem Ausgleich kassierten sie in der Viertelstunde vor der Pause noch drei Treffer. Zum Schluss bewies Steinbach zumindest noch einmal Moral und erzielte zwei weitere Tore. Doch ausgerechnet jetzt kommen die lauf- und spielstarken Bergrheinfelder.

Die Sportfreunde müssen vor allem in ihre Defensive Ordnung reinbringen. "Wir sind natürlich nach so einem Spiel enttäuscht. Die Mannschaft ist jetzt in der Pflicht und wir hoffen auf eine entsprechende Reaktion", sagt Spielleiter Martin Tully.

Die Gäste teilten sich zuletzt mit dem FC Thulba die Punkte (1:1). Sie hatten eine Mehrzahl an Chancen, doch scheiterten sie mehrmals an FC-Torwart Rene Leurer. Nach dem Rückstand brauchten die Gäste für den Ausgleich einen Elfmeter. Mit dem Punktgewinn hielten sie eine Serie am Laufen. Unter ihrem neuen Trainer Reinhard Seger ist der TSV noch ungeschlagen.

FC Bad Kissingen (8.) - FC Sand II (15.)

Nach einem schwachen Start und einem 0:2-Rückstand gewann der FC Bad Kissingen zuletzt noch mit 3:2 beim TSV Gochsheim. Mit zwei Spielen weniger als das Spitzentrio haben die Kissinger noch theoretische Chancen auf den Aufstieg.

Für die Sander endete beim 8:3-Kantersieg gegen Steinbach eine lange Durststrecke. Nach dem 0:1-Rückstand brachte Fabian Röder mit einem Hattrick seine Mannschaft auf die Siegerstraße. "Für uns und unsere Moral war es sehr wichtig, als Derbysieger vom Platz zu gehen", sagt der FC-Spielleiter Andreas Zösch.

In Bad Kissingen treffen sie nun aber auf eine der stärksten Offensivmannschaften (47 Treffer). Deshalb darf sich die Abwehr keine Fehler leisten. "Nach dem Sieg ist die Stimmung in der Mannschaft gut. Vielleicht können wir einen Punkt mit nach Hause nehmen", hofft Zösch.