Der FSV Krum tritt am Samstag in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost beim FC Bad Kissingen an. Die DJK Dampfach und der TSV Knetzgau treffen im Derby aufeinander. Beide Partien beginnen heute um 16 Uhr.

FC Bad Kissingen - FSV Krum
"Da fahren wir zu einem qualitativ immer sehr starken Gegner." Für den Auftakt zum Doppelspieltag (Ostersamstag und Ostermontag) fährt der FSV Krum (6./29 Punkte) in die Rhön, zum FC Bad Kissingen (11./22). Vom FC sagt Burger, dass er "defensiver und um einiges geordneter spielt als noch in der Hinrunde". Wobei von weniger Ordnung kann im Hinspiel eigentlich keine Rede sein, ging die Begegnung doch mit einem klaren 4:0 für die Kurstädter aus.

Dass für das Rückspiel Spielmacher Anthony Brinkley noch rotgesperrt ist, "darüber sind wir nicht unbedingt traurig", sagt Burger. Dennoch erwartet er ein ganzes Stück Arbeit, spielt in Reihen der Bad Kissinger doch in Christian Laus ein "sehr gefährlicher Linksfuß", dessen Name regelmäßig in der Torschützenstatistik der Bad Kissinger auftaucht. "Aber wir sind in diesem Jahr noch ungeschlagen, und mit Ausnahme von Florian Degen, der am Samstag noch rotgesperrt ist, kann ich aus dem fast vollen Kader schöpfen."


Am Montag in Riedenberg

Und genau das wird am Montag zum zweiten Auswärtsspiel in Folge der Fall sein, wenn der FSV seine Visitenkarte beim SV Riedenberg abgibt. Dann hat Florian Degen seine Rotsperre von zwei Spielen abgesessen, und der gesamte Kader steht Burger uneingeschränkt zur Verfügung. "Das ist in dieser Saison das erste Mal." Auf jeden Fall "fahren wir nicht lieb und brav in die Rhön, um dort Punkte abzuliefern, sondern um den Riedenbergern einen harten Kampf zu liefern". Dass dabei auch drei Punkte rausspringen sollen, wäre ein großer Schritt, damit Burger endlich nicht mehr vom Klassenerhalt reden muss.

FSV Krum: Klemm, Weinmann - Bujtor, Bogensperger, Max Witchen, Fösel, Degen (nur Montag), Vogel, Räth, Stößlein, Lommel, T. Durst, Glöckner, Rippstein, Tunc, J. Schmitt, Pasquot, Hart
DJK Dampfach -
TSV Knetzgau

Einmal mehr tritt die DJK Dampfach (13./18 Punkte) zum Kellerduell an. Gast ist dieses Mal Aufsteiger TSV Knetzgau (14./14). 14 Punkte aus 19 Spielen, "das ist schon arg wenig", sagt TSV-Spielleiter Alexander Hamburger. Immerhin stünden die Dampfacher auf dem "Schleuderplatz", allerdings mit einem Spiel weniger als die Knetzgauer. Noch ein Grund mehr, um die drei Punkte aus Dampfach mitzunehmen. "Wirhaben es doch selbst in der Hand", sagt Hamburger, "spielerisch können wir gut mithalten".
Was zu vermeiden ist, ist ein schneller Rückstand wie gegen Riedenberg. Da hieß es nach acht Minuten schon 0:2 aus Sicht der Knetzgauer, "durch zwei saublöde Tore". Gegen Dampfach muss statt eines frühen Rückstands die frühe Führung her. "Wir haben die Leute in der Offensive dafür. Die Stürmer müssen sich nur trauen, einfach mal draufzuhalten", sagt Hamburger, "egal ob Sonntagsschuss oder Rumgestochere - Hauptsache rein mit dem Ding."
DJK Dampfach: Schulze-Happe - Geßendorfer, Greb, Hau, A. Jilke, H. Neubauer, Reich, Riedlmeier, Sahlender, Schleicher, Tudor, Wagner, Winter, Yeniay, Yücetag
TSV Knetzgau: Oppermann, Weißkopf, Zirkel - Kandler,Korn, Mühlfelder, Schwinn, Strätz, Warmuth, Barth, Zangl, Gocker, Lindner,Wirth, Schenk, Popa-Zobel, Frison, Huth, Greul