Nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses in der Bamberger Straße in Zeil sind die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt weitgehend abgeschlossen. Demnach dürften Glut- und Aschereste das folgenschwere Feuer ausgelöst haben, bei dem vier Bewohner verletzt wurden, wie das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg am Donnerstag mitteilte.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund eine halbe Million Euro. Das Wohnhaus ist aktuell nicht bewohnbar. Sechs Katzen verendeten.

Eine Bewohnerin war in der Nacht zum Mittwoch gegen 1.20 Uhr von einem Rauchmelder geweckt worden und auf Rauch aufmerksam geworden. Sie alarmierte die Rettungskräfte. In der Folge waren Streifen der Haßfurter Polizei , knapp 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Rettungsdienst mit zwei Notärzten vor Ort.

Da die Bewohner das Anwesen durch das verrauchte Treppenhaus nicht mehr verlassen konnten, rettete sie die Feuerwehr über Leitern. Die Bewohner standen bereits an den Fenstern und riefen um Hilfe. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnten sie rechtzeitig aus dem brennenden Haus befreit werden.

Am Mittwoch besichtigten Brandfahnder der Schweinfurter Kripo den Brandort. Sie haben herausgefunden, dass die Ursache wohl Glut- und Aschereste sind, die bei der Entsorgung anfielen.