Seit Montag gilt in ganz Bayern in Bussen und Bahnen (einschließlich Bahnhöfen und Haltestellen) sowie beim Einkaufen und in Dienstleistungsbetrieben eine FFP2-Maskenpflicht. Für Bürger, die Leistungen zum Lebensunterhalt beziehen, will der Freistaat Bayern die zusätzlichen Belastungen durch die Anschaffung der teureren Schutzmasken abfedern. Das Ministerium für Gesundheit und Pflege stellt deshalb insgesamt mehr als zwei Millionen FFP2-Masken oder vergleichbare Masken wie KN95-Masken kostenlos zur Verfügung. Eine Lieferung ist inzwischen auch im Landkreis Haßberge angekommen, so dass das Landratsamt am heutigen Dienstag mit der Weiterverteilung starten konnte.

Wer bekommt die Schutzmaske?

Eine Schutzmaske erhält jede Person ab 15 Jahren, die eine der folgenden Leistungen bezieht: Grundsicherung für Arbeitssuchende, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder Hilfe zum Lebensunterhalt. Wer leistungsberechtigt ist - das sind im Landkreis Haßberge rund 2200 Menschen - erhält fünf Masken per Post. Wichtige Hinweise zu deren Handhabung werden ebenfalls beigefügt. Der Mund-Nasen-Schutz entspricht den Qualitätsvorgaben an FFP2-Masken.

Einpacken im Akkord

Das Einpacken der FFP2-Masken lief am heutigen Dienstag im Akkord: Mehrere Mitarbeiterinnen des Landratsamtes und des Jobcenters halfen im großen Sitzungssaal unter Beachtung der strengen Hygienestandards tatkräftig beim Verpacken der Masken.

Regierungsrat David Filberich, Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz, ist zufrieden mit dem Ablauf der kurzfristigen Aktion: "Alle beteiligten Personen haben höchst motiviert und engagiert Hand in Hand gearbeitet", dankt der Jurist allen Akteuren.red