Große Aufregung herrschte am Freitagmittag in einem McDonald's-Schnellrestaurant in der Straße "Am Sterzelbach" in Haßfurt. Eine Fritteuse hatte Feuer gefangen, das aber durch die Mitarbeiter schnell gelöscht werden konnte. Sicherheitshalber wurde dennoch ein Notruf abgesetzt.

Feuer bei McDonald's: Rauch drang aus dem Küchenbereich

Martin Heusinger aus Kleinsteinach war mit seiner vierjährigen Tochter Ina und seinem siebenjährigen Sohn Janosch gerade mit dem Essen fertig, als er die Geräusche eines Feuerlöschers hörte. Im Küchenbereich der McDonald's-Filiale sah er viel Rauch, aber kein offenes Feuer mehr. "Dann wurden wir auch schon von den Mitarbeitern aufgefordert, das Restaurant zusammen mit den anderen Gästen zu verlassen und auf dem Parkplatz auf den Rettungsdienst zu warten", schilderte der Familienvater seine Erinnerungen. Das passierte alles reibungslos, eine Panik brach nicht aus.

19 Personen evakuiert: Mehrere Rettungswagen vor Ort

Kurz danach trafen auch schon die Feuerwehr und das Rote Kreuz mit Notarzt sowie mehreren Rettungswagen ein und sichteten alle 19 evakuierten Personen. Unter ihnen waren auch sechs Kinder. Eine nahe gelegene Werkstatt stellte ihren Verkaufsraum unkompliziert als Sammelstelle zur Verfügung, in der sich die Gäste aufwärmen konnten.

Zwei Personen erlitten leichte Rauchvergiftungen

Daniel Schirmer, Einsatzleiter des Rettungsdienstes berichtete: "Gott sei Dank haben wir nur zwei Personen mit einer leichten Rauchgasintoxikation. Es handelt sich hierbei um Erwachsene, Kinder sind nicht betroffen." Die Familie Heusinger wurde nicht verletzt und konnte schon bald ihre Heimfahrt antreten. Besonders Janosch war sehr beeindruckt von dem großen Aufgebot an Einsatzkräften, denn später will er vielleicht auch mal Feuerwehrmann werden.

Feuerwehr war mit 21 Einsatzkräften vor Ort

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Haßfurt und Sylbach rückten mit 21 Einsatzkräften und vorsorglich auch mit der Drehleiter zum Einsatz in der McDonald's-Filiale an. Einsatzleiter Thomas Kainz war erleichtert, dass es zu keinem größeren Schaden kam: "Bei unserem Eintreffen war das Feuer bereits gelöscht, es war nur noch etwas Rauch in den Räumen." Ein Trupp unter Atemschutz erkundete die Lage und suchte auch mit der Wärmebildkamera nach versteckten Brandnestern. Ebenso wurde die Abluftanlage bis hinauf zum Dach kontrolliert. Eine Belüftung des Gebäudes über die Türen reichte aus.

Nachdem keine Gefahrenquellen ausgemacht worden sind, konnte die Feuerwehr nach rund einer Stunde abrücken. Beamte der Polizeiinspektion Haßfurt protokollierten das Geschehen.