Keine großen Projekte, aber viele kleine Baustellen beschäftigten den Bauausschuss des Stadtrates Eltmann bei seiner Sitzung am Montagnachmittag. Im Eltmanner Industriegebiet und in Eltmann an der Postverteilerstelle ging es bei Ortseinsichten um die Instandsetzung beziehungsweise Asphaltierung der jeweiligen Zufahrten. Verbessert werden muss die Zufahrt zu der Posteinrichtung, darin war sich der Bauausschuss einig. Die Zufahrt, bisher eine Schotterpiste, soll eindeutig ausgezeichnet und dann asphaltiert werden. Die Ausschreibung ist für den kommenden Winter geplant, Baubeginn dann im Frühjahr. Die Post betreibt ihre Verteilerstation am Stadtausgang in Richtung Bamberg (nahe dem Sportheim der SG Eltmann).


Weitere Brennpunkte

Im Industriegebiet wird ebenfalls asphaltiert. Die Vorgehensweise ist die gleiche: Ausschreibung im Winter und Ausführung dann im Frühling.
Auch an der Stichstraße in der Centgrafenstraße gibt es einige oberflächliche Schäden und die Ränder senken sich ab. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, die Schäden aufzunehmen und die Entwicklung zu beobachten. Da die Straße nur von wenigen Anwohnern und nicht vom Schwerlastverkehr befahren wird, erwarten die Bauausschuss-Mitglieder keine akute Verschlechterung.
An der alten Turnhalle auf der Mainhalbinsel will der Förderverein der Fußballabteilung der SG Eltmann weitere Sanierungsarbeiten ausführen und bat um Unterstützung der Stadt. Die wird die Dachrinne auf der Gebäuderückseite erneuern, wie der Bauausschuss beschloss.
Dass der Förderverein auf eigene Rechnung die Innenbeleuchtung verbessern will, stieß auf Beifall im Ausschuss. Wegen der angedachten technischen Verbesserungen soll aber nochmal ein Rundgang mit den Verantwortlichen des Vereins stattfinden, vereinbarte der Ausschuss weiterhin.
Weil an anderer Stelle in der Stadt durch einen Grundstücksverkauf eine Wertstoffinsel (Glas- und Weißblechcontainer) entfällt, überlegte Bürgermeister Michael Ziegler (CSU), ob eine solche Insel nicht im Bereich der Siedlung "Am Hahn" installiert werden sollte. Die möglichen Standorte auf städtischen Flächen schienen vor Ort jedoch alle wenig praktikabel: wegen der Nähe zum Spielplatz oder der Lage zu den Wohnhäusern. Grundsätzlich sei es sinnvoll, die Container dort aufzustellen, wo die Leute ohnehin hinfahren, ergab die Diskussion. Deshalb wurde angedacht, eine solche Insel im Umfeld des Industriegebiets zu installieren.
Aus den Bürgerversammlungen kamen einige Anregungen, mit denen sich der Bauausschuss in künftigen Ortseinsichten befassen wird. Unter anderem ist in Limbach über einige Themen zu entscheiden, etwa über eventuelle Reparaturen der Straßen Steinweg und Bergstraße, über eine Sitzgruppe am Main oder eine zweite Bushaltestelle. Auch in Eschenbach ist der Standort der neuen Bushaltestelle zu klären, allerdings muss hier zunächst mit einem Grundstückseigentümer und dann der OVF (Busunternehmen) geredet werden. In Roßstadt wird es um die untere Friedhofsmauer gehen.