Breitbrunn Seit einiger Zeit beschäftigt sich der Breitbrunner Gemeinderat mit der Frage, was mit dem Feuerwehrhaus in Lußberg geschehen soll. Klar ist, dass es in seiner jetzigen Form nicht mehr genutzt werden kann. Die Frage war nun, ob es eine Sanierung und einen Umbau geben soll, oder ob es günstiger sei, das Gebäude abzureißen und neu zu bauen.

Am Donnerstagabend stellte Bürgermeisterin Gertrud Bühl (FW) im Gemeinderat die Ergebnisse einer Ortsbesichtigung vor. Anfang April hatte sie, zusammen mit Gemeinderat Manfred Wolf, Marco Bühl von der VG Ebelsbach und Vertretern der Feuerwehr das Haus besichtigt. Hierbei hatte sich ergeben, dass ein grundlegender Umbau infrage käme. So soll ein neues Tor mit einer Höhe von 2,80 Meter und einer Breite von 3,30 Meter eingebaut werden, dazu kommt ein Wanddurchbruch zwischen der Fahrzeughalle und dem Raum, der bald zur Umkleide werden soll.

Weiter soll es im Feuerwehrhaus künftig einen Aufenthaltsraum, einen Technikraum und eine Toilette geben. Der Feuerwehrturm würde nach dem Umbau entfallen. Zudem soll das Gebäude eine energetische Einkleidung und ein neues Dach erhalten.
Gleichzeitig berichtete die Bürgermeisterin, dass am Mittwoch der Zuwendungsbescheid von der Regierung von Unterfranken eingetroffen sei, der 26 400 Euro für die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs sichert.


Termin am Steinbruchweg

Die Bürgermeisterin kündigte an, dass es am Montag, 9. Mai, um 18 Uhr einen Termin mit den Anwohnern des Steinbruchwegs geben soll. Hierbei soll es um die Kostenaufteilung für nötige Sanierungen am Oberflächenwasserkanal gehen. Die Kosten werden auf 38 000 Euro geschätzt.

Am Spielplatz in Hermannsberg wurde eine neue Spielkombination aufgebaut. Noch sehr marode ist allerdings die Einzäunung. Daher hat die Gemeinde Kostenangebote für eine Erneuerung eingeholt. Der Spielplatzausschuss tagt wieder am Donnerstag, 2. Juni, um 18 Uhr.

Nachdem in der letzten Gemeinderatssitzung die Einrichtung von Wlan-Hotspots diskutiert wurde, gab es ein Anliegerschreiben. Dementsprechend hat die Gemeinde die bayerische Staatsregierung um eine Stellungnahme zum Thema Strahlung gebeten.