Es war ein langer Samstagabend (21. Februar 2026) für die Feuerwehr Haßfurt: Erst mussten die Feuerwehrleute zu einem Autobrand auf der A70 ausrücken.

Nach getaner Arbeit erfolgte fast unmittelbar die nächste Alaramierung - diesmal zu einer Technischen Hilfeleistung, wie das Presseteam der Haßfurter Feuerwehr in einer Mitteilung und auf Facebook bekannt gibt.  

Autobrand auf der A70: Sperrung wegen Löscheinsatz

Laut der Mitteilung wurde die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt am Samstagabend zu einem Fahrzeugbrand auf der Maintalautobahn A70 alarmiert. Demnach ging die Alarmierung um 17.30 Uhr mit dem Stichwort "B2- Brand PKW auf BAB" ein.


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Der Einsatzort befand sich auf der A70 nahe der Ausfahrt Haßfurt in Fahrtrichtung Bamberg, die in diesem Bereich parallel zum Main durch das unterfränkische Maintal verläuft.

Gemeldet worden war laut FF Haßfurt ein Elektro-Hybrid-Fahrzeug, an dessen Unterboden Flammen sichtbar waren. "Auf Anfahrt war bereits aus großer Entfernung eine schwarze Rauchwolke zu sehen", schildert die Feuerwehr die Situation kurz vor Erreichen des brennenden Autos. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Personenkraftwagen bereits in Vollbrand.

Aufwendige Löscharbeiten - 8000 Liter Wasser standen bereit

Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz konnten das Feuer unter Kontrolle bringen, wie die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt berichtete. Da bei Fahrzeugbränden sehr hohe Temperaturen entstehen, seien die Nachlöscharbeiten oft langwierig und benötigen viel Wasser. Hierfür stand das Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Wasser mit 8000 Litern Löschwasser bereit.

Einsatz unter schwerem Atemschutz: Die Feuerwehr Haßfurt bekämpft den Brand eines E-Hybrid-Fahrzeugs auf der A70. Die Einsatzkräfte müssen ein spezielles Hygienekonzept anwenden, da die Schutzkleidung durch Schadstoffe kontaminiert wurde.
FF Haßfurt

Aufgrund der Brandentwicklung mit starker Rauchentwicklung musste die A70 für circa eine Stunde voll gesperrt werden. Die Einsatzkleidung der Atemschutztrupps war durch die Schadstoffe des Brandes "beaufschlagt", informiert die Wehr weiter. Daher wurde laut Haßfurter Feuerwehr das erarbeitete Hygienekonzept angewendet, bei dem die kontaminierte Schutzkleidung fachgerecht abgelegt und verpackt wird, um die Einsatzkräfte zu schützen.Nach etwas über zwei Stunden konnte die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben werden. Die FF Haßfurt war mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort.

Zu Personenschäden und Sachschäden machte die Feuerwehr keine Angaben.

Zweiter Einsatz auf dem Autobahnzubringer bei Theres

Die verschmutzten Anzüge und Geräte waren gerade erst seit wenigen Minuten getauscht, als die Meldeempfänger erneut schrillten. Mit dem Stichwort "THL3 - Verkehrsunfall 1 oder 2 PKW, Person eingeklemmt" wurden die Einsatzkräfte auf den Autobahnzubringer bei Theres gerufen. Das HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) 20 war mit dem hydraulischen Rettungssatz als Unterstützung für die Feuerwehren Horhausen und Wonfurt sowie Donnersdorf aus dem Landkreis Schweinfurt alarmiert.

Da die erste Lageerkundung ergab, dass keine Person eingeklemmt war, war die technische Unterstützung nicht notwendig. Daher konnten die Haßfurter Einsatzkräfte bereits wenige Minuten nach dem Eintreffen wieder zum Standort zurückkehren. Die Feuerwehr Haßfurt war hier mit zwei Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften vor Ort.

Somit waren an diesem Abend alle Fahrzeuge nach etwas über dreieinhalb Stunden wieder einsatzbereit zurück, heißt es im Einsatzbericht der Brandschützer abschließend.