Noch beschaulich und schnell abgehandelt war die erste Gemeinderatssitzung in Lauter in neuen Jahr, in deren Anschluss Bürgermeister Armin Postler (CSU) nach guter Tradition Gemeinderat und Gemeindemitarbeiter zum Neujahrsessen einlud.
Im Kurzbericht informierte Postler über ein Programm der Landesregierung, das sich "Sturzflugrisikomanagement" nennt. Hierzu gäbe es eine erhebliche Förderung. Die Gemeinde Lauter habe versucht, zusammen mit der Stadt Baunach in dieses Programm zu kommen - ein entsprechender Antrag wurde zusammen mit der Datenerhebung der Gaul-Ingenieure an die Regierung eingereicht.
In der konstituierenden Sitzung der Teilnehmergemeinschaft Appendorf wurde Bernd Albrecht zum örtlichen Beauftragten gewählt. Wegebaumeister ist Michael Will. Albrecht bat beim Bürgermeister um Unterstützung für das Siedlungsgebiet mit Fußwegen an das Wegenetz der TG Appendorf anzubinden. Am Sitzungstag nahm Bürgermeister Postler an einem Treffen der ILE-Lenkungsgruppe teil. Beraten wurden hier Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung auf Bürger- und Gemeindeebene. Abgegeben wurden inzwischen auch die Ausschreibungen für das neue Feuerwehrauto, das in diesem Jahr ausgeliefert werden soll.
Positiv vermerkte Postler, dass die Broschüre "Rennweg" mittlerweile erschienen ist und die Gemeinde Lauter sich dort in einem kurzen Text vorstellen kann.
Einstimmig beschloss der Gemeinderat, sich am neuen Konzept zur Klärschlammtrocknung und zur Klärschlammentsorgung des Landkreises Bamberg zu beteiligen. Damit soll eine schrittweise Reduzierung der landwirtschaftlichen Entsorgung erreicht werden, die anfallende Trockenmasse soll dann im Blockheizkraftwerk Zapfendorf thermisch verwertet, also verbrannt werden.
Erfreulich am Ende der Sitzung: Der Bürgermeister gab bekannt, dass durch die Erich- und-Elsa-Oertel-Stiftung in der Gemeinde Lauter zehn mal 100 Euro an bedürftige Mitbürger vergeben wurden. Über eine Spende von 200 Euro von der Gemeinde Lauter kann sich die Giechburgschule freuen.