Drei Mannschaften der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West haben vor dem fünften Spieltag noch nicht verloren. Der TSV Schammelsdorf und der TSV Meeder (zumindest bis gestern Abend) stehen gar mit weißer Weste da. Die Schammelsdorfer erwarten die DJK Bamberg II (6.). Der VfL Frohnlach und der TSV Meeder (Ergebnis an anderer Stelle) trafen gestern Abend aufeinander. Auch diese Runde hält drei interessante Derbys parat. Schwere Heimaufgaben haben der TSV Breitengüßbach (5.) gegen den SC Ebersdorf (7.) und der TSV Ebensfeld (10.) gegen den TSV Mönchröden (4.) vor sich.
TSV Schammelsdorf -
DJK Don Bosco Bamberg II
Es ist wohl der beste Saisonstart der Kauder-Schützlinge in der Bezirksliga. Die Schammelsdorfer sind mit vier Siegen gestartet. Doch alle Erfolge mussten schwer erkämpft und erspielt werden. Selbstläufer gab es für den TSV nicht. Trainer Dominik Kauder fand offenbar jedes Mal das richtige Rezept. Mit der Bayernliga-"Zweiten" aus Wildensorg kommt nun ein Gegner, der traditionsgemäß sehr viel spielerisches Potenzial mitbringt. Die Akteure von DJK-Trainer Daniel Hollet bringen derzeit eine sehr homogene und starke Mannschaftsleistung auf den Platz. Trotz Heimvorteils dürfte dieses Derby auf Augenhöhe abgehen.
SpVgg Ebing - FC Oberhaid
Nicht gerade erwartet und deshalb umso erfreulicher für die SpVgg war der 3:0-Auswärtserfolg beim FC Mitwitz, die damit ihre ersten Punkte einsammelte. Es war auch das erste Erfolgserlebnis des neuen Ebinger Trainers Reimund Helmreich. Die Durststrecke bei den Hausherren ist zu Ende, nun soll nachgelegt werden. Mit dem FC Oberhaid und seinem ebenfalls neuen Coach Torsten Oehrl kommt eine Mannschaft ins Seestadion, die die Abgänge in der Offensive scheinbar gut verkraftet hat. Seidelmann und seinen Mitspielern gelangen schon neun Treffer. Aber auch in der Defensive der Gäste stimmte es zuletzt. Mit der richtigen Taktik rang der FC dem VfL Frohnlach ein 0:0 ab. Verstärkte Defensive, dies dürfen die Ebinger von diesem Gegner aber nicht erwarten. Die Oberhaider FC-Fußballer werden mitspielen, so dass sich ein munteres Derby entwickeln dürfte.
SV Würgau -
FSV Unterleiterbach
Drei Spiele, null Punkte, so die Bilanz der Sperber-Truppe. Doch die Würgauer zeigen aufsteigende Form. Jedenfalls war dies beim 0:1 in Ebensfeld erkennbar. Was fehlte, waren das Glück und die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse. So brachte sich der SVW um das verdiente Remis. Der Gast in diesem Kellerderby hat trotz eines Jahres Abwesenheit durchaus Liga-Erfahrung. Die Schützlinge um FSV-Spielertrainer Tobias Eichhorn fuhren schon einen Sieg ein. Die Punkte brauchen beide Teams, so dass mit einem intensiven Match zu rechnen ist.
TSV Breitengüßbach -
SC Ebersdorf

Die Güßbacher werden bislang ihrem Ruf als Frühstarter gerecht. Vier Partien, sieben Punkte und nur eine Niederlage zum Auftakt stehen für Neu-Trainer Marco Hillemeier auf dem Konto. Zudem scheinen Mayer, Herl & Co. viel Selbstvertrauen daraus getankt zu haben. Beleg ist das 2:2 jüngst beim TSV Mönchröden. Mit den Gästen aus Ebersdorf erwartet der TSV aber nicht nur einen Aufsteiger, sondern ein Team, das vorn mitspielen kann und auch will. Gäste-Coach Dieter Kurth stehen die entsprechenden Akteure zur Verfügung. Die Hausherren werden erneut eine gute Teamleistung abrufen müssen, um ihre Erfolgsserie fortzusetzen.

TSV Ebensfeld -
TSV Mönchröden
Die Ebensfelder Kellner-Schützlinge haben ihren ersten Heimsieg eingefahren. Doch das 1:0 gegen den SV Würgau war ein schweres Stück Arbeit. Spielte der heimische TSV da noch überwiegend nach vorn, wird sich der Ebensfelder Coach gegen den Mitfavoriten aus Mönchröden wohl eine defensivere Spielausrichtung einfallen lassen müssen. Gegen junge spritzige Gäste, die aber jüngst zu Hause gegen den TSV Breitengüßbach (2:2) Punkte einbüßten. Umso mehr wird das Team von Trainer Thomas Hüttl den Erfolg in Ebensfeld suchen. Es wird einiges davon abhängen, wie die Hausherren die torgefährlichen Gäste - 15 Treffer - in den Griff bekommen.
ASV Kleintettau -
SV Merkendorf
Im dritten Spiel gelang SVM-Trainer Thomas Schmidt mit seinem Team der erste "Dreier". Knapp ging es beim 2:1 gegen Unterleiterbach aber schon zu. So fahren die Merkendorfer nun mit einem besseren Gefühl zum nächsten Aufsteiger. Bislang reichte es für den ASV Kleintettau nur zu einem Zähler - gegen die DJK Bamberg II zum Saisonstart. Wenn der SVM wieder viel Einsatz und Kampf anbietet und seine Torchancen nutzt, wäre Sieg Nr. 2 nicht die große Überraschung. - Fanbus-Abfahrt: 12.45 Uhr in Bamberg Breitenau, 13 Uhr Merkendorf, 13.05 Uhr Laubend.