Eine Ausstellung zum Thema "Wasser" gab es in der Einhard-Grundschule. Die Schüler konnten an verschiedenen interaktiven Stationen ihr Wissen über das kühle Nass testen und erweitern. Diesen Rahmen nutzten die Schülerinnen und Schüler, um gemeinsam mit ihren Lehrerinnen einen Projekttag zu veranstalten.
Mit einem Film zum Thema wurden die Kinder auf den kommenden Schultag eingestimmt, bevor sie zu ihren Projekten in ihre Klassen gingen. Dort näherten sie sich dem Thema auf unterschiedlichste Art und Weise an: Die ersten Klassen machten Versuche "mit allen Sinnen", testeten, welche Materialien schwimmen, welche sinken oder welche Stoffe wasserlöslich oder -unlöslich sind. Eine weitere Aufgabe bestand darin, die Aggregatszustände des Wassers an einer Hörstation "herauszuhören". Auch das Wasserxylophon bereitete den Kindern große Freude. Danach lasen sie die Geschichte von Fillipp Frosch, in welcher der Wasserkreislauf erklärt wurde, und gestalteten zum Thema "Wasser" in Kunst einen Fisch aus Holzscheiben und ein Aquarium aus Papier.


Schwimmt Knete?

Währenddessen untersuchten auch die zweiten Klassen das kühle Nass auf Tragfähigkeit oder wie man das Wasser nutzen kann, um an Gegenstände heranzukommen. Auch in diesem Jahrgang wurde eine Geschichte gelesen und sogar ein Film gezeigt, der verdeutlichte, dass die Verfügbarkeit von Trinkwasser keine Selbstverständlichkeit ist.
In den dritten und vierten Klassen lag der Schwerpunkt zunächst in einem Weltspiel, durch das die Wasserverteilung auf der Erde erarbeitet wurde: Wie viel Wasser steht den einzelnen Kontinenten zur Verfügung, und welcher Kontinent muss im Verhältnis zur Bevölkerung am meisten Wasser sparen.


Wasser-Fußabdruck verringern

Durch den Film über "virtuelles Wasser" (= verstecktes Wasser) wurde den Kindern verdeutlicht, wie viel Wasser nötig ist, um zum Beispiel einen Hamburger herzustellen, rund 2500 Liter sind es. In Workshops erarbeiteten sie, wie viel virtuelles Wasser in welchen Lebensmitteln steckt zum Beispiel in Tomaten oder Bananen. Zudem formulierten die Kinder Tipps zum Wassersparen und schrieben diese auf Füße aus Tonpapier. Ausgestellt in der Schule, sollten sie hervorheben, wie man den eigenen Wasser-Fußabdruck verringern kann. red