Rüdiger Wintersperger, der oberfränkische Fachmann für Schweinehaltung, übergibt nach 36 Dienstjahren an Carina Hell. Das teilt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Coburg mit. Rüdiger Wintersperger startete 1984 als Berater für Tierhaltung in Unterfranken, wo er für die Landkreise Aschaffenburg, Miltenberg und Mainspessart zuständig war. Sechs Jahre später ergab sich für ihn die Möglichkeit, in seine Heimat zurückzukehren. Er wechselte an das Tierzuchtamt nach Bayreuth und übernahm die Leitung der Dienststellen in Coburg. Damit wurde auch die Zuchtleitung für den Verband für Fleischrinderzucht mit bayernweitem Dienstgebiet zu seinem neuen Betätigungsfeld. In dieser Zeit etablierte er bayernweit in der Fleischrinderzucht bei den von Natur aus behörnten Rassen wie Charolais, Limousin und vor allen Dingen Fleckvieh die genetisch hornlosen Varianten. Mit Auflösung der Tierzuchtämter in ganz Bayern kam er 1997 an das Landwirtschaftsamt in Coburg. Mit dem Wechsel widmete er sich neuen Aufgaben und wurde wieder zum gefragten Berater für Schweinezucht und -haltung. Er war als Lehrer und in der Betriebsberatung tätig, denn in der Schweinehaltung hat nahezu jede Erweiterung im Stallbau eine Aussiedlung zur Folge. 2010 wurde Wintersperger zum Leiter der gesamten Abteilung Beratung ernannt. Bereits ein Jahr später übernahm er die Leitung des Fachzentrums Schweinezucht und -haltung, und sein Dienstgebiet erweiterte sich auf ganz Oberfranken. red