Die anhaltende Trockenheit und die steigenden Temperaturen gehen auch an der Natur nicht spurlos vorbei. Während der Waldbrandgefahrenindex in der Region bei der Stufe 2 von 5 liegt, ist der Graslandgefahrenindex die gesamte Woche über auf Stufe 4 von 5. Die Feuerwehr bittet daher um besondere Vorsicht im Umgang mit Feuer in der freien Natur.

Wie verhält man sich richtig in der Natur bei akuter Vegetationsbrandgefahr? Es gibt wichtige Dinge zu beachten um ein mögliches Feuer zu vermeiden. Die Feuerwehr rät daher, auf offenes Feuer im Wald und auch Wiesen zu verzichten. Auch das Rauchen in freier Natur sollte aktuell unterlassen werden, denn schon kleine Glutreste der Zigarette reichen aus, um einen Vegetationsbrand zu entfachen.

Wichtiger denn je ist es, dass Autofahrer die gekennzeichneten Parkflächen einhalten. Parken auf Wiesen und Feldern kann ebenfalls sehr gefährlich sein, denn der heiße Katalysator des Fahrzeugs kann das trockene Gras schnell entzünden. Des weiteren sollte man kein Glas oder auch nur Glasscherben in der Natur liegen lassen, der Brennglaseffekt kann ebenfalls Brände verursachen.

Für die Brandmeldung sind folgende Informationen wichtig: Wo brennt es? - genaue Ortsangabe, markante Geländepunkte (großer Baum, Wiese oder Felsen); was brennt? - Bodenvegetation oder Baumkronen; sind Menschen oder Sachwerte in Gefahr? Sind Personen, Häuser oder andere Einrichtungen in Gefahr? Von wo wurde der Brand gemeldet? red