In der Partnerstadt Wolfsberg in Kärnten nahm Renate Schroff an den Veranstaltungen zum Europatag teil. In ihrem Grußwort betonte die Zweite Bürgermeisterin, dass gerade durch internationale Bildungskooperationen das gegenseitige Verständnis und die Toleranz gefördert werden. "Es ist die Jugend, die uns hoffen lässt, dass der Frieden in Europa weiter gefestigt wird", sagte Schroff. Begleitet wurde sie vom Leiter der Mittelschule, Heinz Pröll, und vom stellvertretenden Rektor des Berufsbildungszentrums, Thomas Schock.
Bereits 2006 hatte Heinz Pröll am Comenius-Projekt "Eco Media-Europe" teilgenommen. Seit 2012 ist er nationaler Netzwerkpartner und Referent bei internationalen Konferenzen. Das Projekt zur Berufsorientierung an Mittelschulen in fünf Ländern soll im Rahmen des Erasmus+-Programms fortgesetzt werden.


Enge Zusammenarbeit

Seit Jahren besteht zwischen der Lehrlingswerkstatt der Firma Schaeffler und den Berufsschulen in Herzogenaurach, Wolfsberg, Nova Gradiska (Kroatien) und Varpalota (Ungarn) eine enge Zusammenarbeit. 20 Kaufleute für Büromanagement befinden sich im dritten Austauschjahr mit den Schulen in London und Dublin, einschließlich eines vierwöchigen Sprachkurses und Betriebspraktikums.
Auch die übrigen Schulen und Kindergärten in Herzogenaurach engagieren sich seit Jahren bei internationalen Aktivitäten. So arbeitet die Cuntz-Reyther-Grundschule mit der Volksschule Wolfsberg im Bereich der Verkehrserziehung zusammen, die Carl-Platz-Schule mit der Volksschule St. Johann bei der sprachlichen Bildung.
Die Herzogenauracher besichtigten das Bundesschulzentrum, das sonderpädagogische Zentrum und das Maximilian-Schell-Schulzentrum in Wolfsberg. Beeindruckend waren hier insbesondere die Maßnahmen zur Inklusion. red