Bayernweit gibt es eine gute Nachricht bei den Krankmeldungen: In diesem Jahr ist ein Rückgang der psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeitsfälle bei den AOK-Versicherten Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

Das zeigt eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) für die Monate Januar bis August 2020.

Unter dem Durchschnitt

Auch die AOK-Direktion Coburg registriert laut einer Pressemitteilung einen rückläufigen Wert:

So gab es in diesem Zeitraum im Durchschnitt 9,38 Arbeitsunfähigkeitsfälle (AU-Fälle) je 100 AOK-Mitglieder aus dem Landkreis Kronach wegen psychischer Erkrankungen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren dies noch 10,37 AU-Fälle. Der Landkreis Kronach liegt damit aktuell etwas unter dem bayerischen Durchschnitt (2020 bisher 9,6 AU-Fälle je 100 Mitglieder).

"Gleichzeitig stieg die durchschnittliche Dauer eines psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeitsfalls bei den AOK-Mitgliedern aus dem Landkreis Kronach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht von 32,51 Tagen auf 33,04 Tage", sagt Uwe Leidinger, Koordinator für Betriebliche Gesundheitsförderung bei der AOK-Direktion Coburg laut Mitteilung. Der bayerische Durchschnitt ist von 25,9 Tagen (Januar bis August 2019) auf 29,1 Tage (Januar bis August 2020) angestiegen.

Laut einer Pressemitteilung der AOK ist die psychische Gesundheit eine wesentliche Voraussetzung für Arbeitszufriedenheit, Motivation und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten. red