In der FT-Ausgabe vom 17. September geht es im Artikel "Merkel-Anwesen zu teuer" auch um das potenzielle Baugebiet Lettenfeld. :

Die Gemeinderätin Heimann (DEL) präsentiert sich vor dem "Lettenfeld". Dieses möchte sie erneut als Bauland ausweisen. Dabei wurde die Causa Lettenfeld schon erschöpfend im Gemeinderat diskutiert und aufgrund der vielen Unzulänglichkeiten verworfen.

Man erinnere sich an die gravierenden Kosten für eine Abbiegespur von der Staatsstraße in das Baugebiet, die drei Rückhaltebecken zur Retention des Regenwassers oder die drohende Überlastung der Kanalisation aufgrund des anfallenden Schmutzwassers.

Alle diese Kosten sollten den Gemeindebürgern gemeinschaftlich aufs Auge gedrückt werden. Es verwundert daher nicht, dass bereits bei der ursprünglichen Diskussion Grundstückseigentümer am Lettenfeld ihre Zustimmung verweigerten und der Gemeinderat das Projekt ablehnte.

Inhaltlich ist auch diesmal nichts Neues zu erwarten: Die Lette ist und bleibt ein Mischboden, der die Versickerung des Niederschlagswassers erschwert.

Auch die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsflächen werden wohl kaum anders gelöst werden können. Eine Lösung gäbe es aber: Alte Zöpfe abschneiden, das "Lettenfeld" als Baugebiet endgültig abschreiben und Alternativen ergreifen.

Korbinian Nögel, Effeltrich