Er liebt es, Holz zu modellieren und zu gestalten: Sebastian Waßmann aus Bayreuth. Schon während seines Studiums zum Fachlehrer für Kunst, Werken, Technisches Zeichnen und Informatik gestaltete er Ausstellungen und initiierte Projekte.

In der Baille-Maille-Allee steht auch ein Kunstwerk von ihm. Titel: "Spielende Kommunikation". Dieses hat er jetzt grundlegend erneuert.

Sein ehemaliger Dozent Udo Rödel hatte ihn 2010 nach Himmelkron vermittelt, mit seinem Kunstwerk hat er die Kernidee des Baille-Maille-Spiels aufgenommen: "Die Allee ist ja in der Barockzeit als Lustspielstätte gegründet worden. Die Kugel ist die Botschaft, das ist die Idee. Die Skulptur hat zwei Gesichter, von vorne ist die Kugel das Ziel, aus der Gegenrichtung verläuft das Spiel anders."

Zufall mit im Spiel

Waßmann ist seit geraumer Zeit für die Ausbildung von Fachlehrern am Staatsinstitut in Bayreuth im Fachbereich Kunst zuständig. Der Zufall wollte es, dass er mit Erwin Tischer, dem Schriftführer des Förderkreises zur Erhaltung und Verschönerung der Kulturlandschaft im Bereich der Gemeinde Himmelkron, bei einer Tagung in Würzburg an einem Tisch saß. "Wir sind sofort ins Gespräch gekommen. Ich habe damals vor 1000 Leuten Werbung dafür gemacht, dass die Baille-Maille-Allee ein tolles Beispiel ist, wie Kultur- und Kunstförderung ausschauen muss. Dabei haben wir auch darüber gesprochen, dass mein Objekt so langsam in die Jahre gekommen ist und eine Erneuerung notwendig wäre", so der Künstler.

2010 hatte Waßmann die Ausstellung "International Contemporary Art" auf der Plassenburg kuratiert. Rei.