An Allerheiligen gehen viele Menschen auf den Friedhof und gedenken ihrer verstorbenen Angehörigen. Doch woher stammt diese Tradition? An Allerheiligen (1. November) wird wortwörtlich "allen Heiligen" und auch denen, die nicht heilig gesprochen sind, gedacht. Die Botschaft des Tages ist von dem Glauben geprägt, dass viele Verstorbene wie Heilige verehrt werden können. Der Ursprung des Feiertages reicht bis in das 4. Jahrhundert zurück. Damals wurde derer gedacht, die für den christlichen Glauben ihr Leben ließen und als Märtyrer starben. Allerheiligen gehört außerdem zu den stillen Feiertagen, an denen Tanzveranstaltungen, laute Musik, Märkte, Messen und Volksfeste verboten sind. Die Geschäfte sind geschlossen, nur Blumenläden und Bäcker dürfen an diesem Tag öffnen. Auf den Friedhöfen werden zudem an diesem Tag die Gräber oftmals mit Blumen und Kerzen geschmückt. Die entzündeten Kerzen werden auch als "Seelenlichter" bezeichnet, die das ewige Leben nach dem Tod symbolisieren sollen.