"Mich beschäftigen in erster Linie persönliche Dinge. Rückblickend auf das vergangene Jahr 2017 möchte ich sagen, dass ich - was den zwischenmenschlichen Bereich anbelangt - zufrieden sein könnte, wenn nicht des öfteren künstlich geschaffene Neben-Kriegsschauplätze entstehen würden", sagte Udo Bauer, der Vorsitzende der Spvg Wüstenahorn bei der Hauptversammlung. Man müsse schon ein dickes Fell haben, um dies alles zu verarbeiten. 70 Prozent dieser "Problemfälle" seien in Wirklichkeit keine. "Beherzigt bitte meinen Rat und geht aufeinander zu", appellierte Bauer an die Mitglieder.
Er blickte zurück auf die wichtigsten Vereinsveranstaltungen. Auch hier hatte er einiges zu kritisieren. Traditionsveranstaltungen seien nur mäßig besucht gewesen. Viele Mitglieder machten sich keine Gedanken, mit wie viel Arbeit die Organisation einer Feier verbunden sei.
Für die Leute, die ehrenamtlich im Vergnügungsausschuss arbeiten, sei dies äußerst frustrierend. Bauer: "Noch einmal im Klartext: Wir sind dringend auf diese Veranstaltungen angewiesen, bringen sie doch zusätzlich ein paar Euro in unsere Kasse. Danke für die Arbeit des Vergnügungsausschusses." Er dankte dem Sportheim-Team, das für das Wohl der Gäste bei den Heimspielen sorgt, den Platzwarten Bastian Bauer und Uli Steiner sowie Erich Plobner, der Wüstenahornerin des Jahres 2017, Birgit Bauer, und dem Spielertrainer Bastian Bauer, einem Wüstenahorner Urgestein, der den Verein zum Ende der Saison 2017/2018 verlassen wird. Er suche nach mehr als drei Jahren Spielertrainer eine neue Herausforderung und wechsele zum TSV Meeder. Ihn beerbe der bisherige Co-Trainer Tobias Wunsch.
Über Neuigkeiten, aber auch Probleme, werde er die Mitglieder über den Aushang im Schaukasten oder über Facebook informieren, sagte Bauer.
Ergebnis der Neuwahlen des Vorstands: Vorsitzender Udo Bauer, Zweiter Vorsitzender Tobias Seidenstricker, Dritter Vorsitzender Bastian Bauer, Hauptkassierer Matthias Weber, Schriftführer Christopher Neubert. red