Seit 1994 wird in Lahm Theater gespielt. Diese Tradition führt die Theatergruppe auch in diesem Jahr wieder fort und führt in diesem Jahr das Stück "Fast wie früher", einen Schwank in drei Akten von Bernd Gombold, in der Wanderhalle in Lahm auf. Damit erinnert die Gruppe an die "gute alte Zeit auf dem Land".
Schon seit einigen Monaten laufen die Proben für das lustige Stück. Dabei ging es schon recht lustig zu. Die acht Schauspieler und ihre zahlreichen Helfer kümmern sich um alles selbst, sogar um die Regie.
Schon das Bühnenbild, das auf der großen Bühne in der Wanderhalle in Lahm von den Akteuren selbst aufgebaut und mit den nötigen Requisiten ausgestattet wurde, beeindruckt. Es zeigt einen sehr altmodischen Bauernhof, der einen sehr einfachen Eindruck macht.


Das Wasser bis zum Hals

120 Minuten wird der lustige Schwank dauern, der so manche Lachsalven im Publikum auslösen wird, denn es geht sehr turbulent zu und es gibt so manches Durcheinander. Auch einige örtliche Begebenheiten werden darin verarbeitet. Im Stück steht dem Landwirtsehepaar Sabine und Anton Berger das Wasser bis zu Hals, denn der veraltete Hof schreibt nur noch rote Zahlen. Das Ehepaar macht sich deshalb viele Gedanken und hat verschiedene Ideen. So träumt der Hofherr Anton von einer millionenschweren Betriebserweiterung. Sein Frau Sabine dagegen möchte "Ferien auf dem Bauerhof" mit einem Wellness-Bereich einrichten, wo Wohlfühlmassagen angeboten werden.
Aber auch ein sehr windiger Immobilienmakler erfährt von den Plänen, er möchte aus dem beschaulichen Hof ein großes Touristenzentrum machen und eine riesige Bettenburg errichten. Aber keiner von dreien spielt mit offenen Karten.
Jedoch: Die Oma hat ihre große Freude daran und treibt die ganze Familie mit ihren Sprüchen regelrecht zur Verzweiflung.
Wie schon seit vielen Jahren wird die Theatergruppe wieder einen Teil des Erlöses für einen sozialen Zweck im Itzgrund spenden.