Schloss Thurnau blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück, und nicht immer waren die Zeiten rosig. Von den Hussiten und im Bauernkrieg zerstört, wurde die Anlage stets wiederaufgebaut und sogar erweitert. Barocken Glanz erhielt das Schloss im 18. Jahrhundert, als die Grafen von Giech Thurnau zu einer repräsentativen Residenz ausbauten. Als Symbolfigur des barocken Thurnau dient Graf Christian Friedrich Carl von Giech (1729-1797), der die Besucher durch die Kemenate des Schlosses begleitet.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit der facettenreichen Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner - und damit, wie man diese Geschichte heute
erzählen kann.
Die Ausstellung ist in der Kemenate von Schloss Thurnau zu sehen. Sie entstand im Rahmen eines Projekts des Instituts für Fränkische Landesgeschichte und wurde von Studierenden sowie Dozenten der Universitäten Bayreuth und Bamberg konzipiert. Öffnungszeiten der Ausstellung sind: Dienstag, Mittwoch und Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anfragen per E-Mail an info@iflg-thurnau.de. red