Es ist jedes Jahr einer der Veranstaltungshöhepunkte im "Aquarena" in Zapfendorf. Und das, obwohl das Schwimmbad am Vormittag gar nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Denn da gehört es den Jungen und Mädchen der Förderschulen aus dem Landkreis Bamberg - beim integrativen Schwimmfest. Und das konnte in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern.
Mutsprung, lange Rutsche, Wasserbasketball, Zielspritzen und Transportschwimmen. Oder Schwammwerfen, Sackhüpfen und Schlauchboottransport. So hießen einige der Disziplinen, die rund 300 Kinder aus sechs Förderschulen aus Bamberg und dem Landkreis absolvieren durften. Erneut hatte der Markt Zapfendorf dafür das "Aquarena" bereitgestellt, und das bereits zum 20. Mal.


Kaum zu glauben

Bürgermeister Volker Dittrich und Landrat Johann Kalb zeigten sich beeindruckt von dieser Zahl. Kaum zu glauben, dass das 1998 ins Leben gerufene Event noch immer eine derart hohe Anziehungskraft ausübe, meinten beide bei der Begrüßung.
Das geht aber nicht ohne viele Helfer, unter anderem von der Wasserwacht. Und natürlich hat auch das Schwimmbadpersonal an diesem Tag einiges zu tun.
Beim integrative Schwimmfest haben die Schüler die Möglichkeit, sich auszutoben und ihre Stärken im Rahmen des sportlichen Wettbewerbs zu zeigen. Im Vordergrund der Veranstaltung stand natürlich der Spaß, der durch Planschen und das Lachen der Kinder deutlich wurde. Langweilig wurde es an diesem Tag an den 17 Stationen auf gar keinen Fall.
Sehr beliebt war der Schlauchboottransport, bei der sich die Schüler auf einem Schlauchboot floßartig durch das Becken ziehen mussten. Natürlich durfte auch die Rutsche des Freizeitbads nicht fehlen.
Bis zur Mittagszeit hatten die Kinder das Schwimmbad ganz für sich alleine. Bürgermeister Dittrich spendierte eine Tasche voller Süßigkeiten, die unter den Kindern verteilt wurden.
Und so war das 20. integrative Schwimmfest sicher nicht das letzte.