Oliver Müller, Trainer des Fußball-Landesligisten VfL Frohnlach, legt Wert auf die Feststellung, dass er während der Hauptversammlung des VfL am letzten Freitag, nicht - wie gestern gemeldet - verkündet hat, dass er am Saisonende sein Amt zur Verfügung stellt.
Auch die im Tageblatt-Artikel getroffene Behauptung, dass mehrere Frohnlacher Spieler angekündigt hätten, am Saisonende nicht mehr für den Verein zu spielen, entbehre jeglicher Grundlage.
Fakt ist, dass VfL-Mannschaftskapitän Christopher Autsch in der Versammlung wissen wollte, wie es denn auf dem Trainerposten des VfL Frohnlach weitergehe, nachdem Müller unmittelbar vor der Hauptversammlung während einer Trainingseinheit den Spielern mitgeteilt habe, dass er im Sommer aufhört. Daraufhin hat Vorsitzender Ulrich Kossack bestätigt, dass die Verantwortlichen vom Trainer ebenfalls bereits informiert seien, aber aktuell noch keine Nachfolge-Regelung präsentieren können.


Rückzug vom Rückzug?

Die VfL-Entscheidungsträger können sich vorstellen den Trainer auch zum Weitermachen zu animieren. Für Vereinschef Ulrich Kossack steht jedenfalls fest, dass "Oli ein hervorragender Trainer ist, mit dem die Mannschaft gut klar kommt." Und Kossack hofft: "Müller wollte schon einmal während der Vorrunde aus privaten Gründen sein Amt niederlegen, hat aber weitergemacht." Fußball-Abteilungsleiter Michael Werner weiß, dass der stellvertretende Vorsitzende und Sponsor Klaus Schillig in diesen Tagen noch einmal ein Gespräch mit Müller führen wollte. Sein Stand der Dinge war gestern allerdings, dass Müllers interne Ankündigung, nämlich am Saisonende aufzuhören, nach wie vor Gültigkeit hat. oph