Vor einem Jahr war es noch unvorstellbar, dass die Mund-Nasen-Bedeckung zur Grundausstattung in der Öffentlichkeit gehören würde. Als die Maskenpflicht das Land dann doch überrollte, stattete sich jeder mit einem persönlichen Maskenvorrat aus - meist ohne genau zu wissen, was den Unterschied der Modelle eigentlich ausmacht. Dieser soll im Folgenden erklärt werden.

1.Stoffmasken Mittlerweile verfügt so gut wie jeder über einen selbstgenähten Mund-Nasen-Schutz. Das große Manko der Stoffmaske ist allerdings der sehr niedrige persönliche Schutzfaktor. Dennoch verlangsamt das Material die Verbreitung des Virus, indem es - idealerweise durch dicht gewebten Stoff - den Tröpfchenauswurf reduziert und somit andere schützt, wie das Robert Koch Institut online informiert.

Wichtig hierfür ist der passende Sitz, der durch einen biegbaren Draht erreicht wird. Alltagstauglich wird diese Mund-Nasen-Bedeckung durch ihre Waschbarkeit, so dass sie lange Zeit in Benutzung bleiben kann und jeden Tag griffbereit liegt. Tipps zur korrekten Handhabung und Reinigung finden sich unter www.infektionsschutz.de.

2. Einweg-Masken Auch dieser Mund-Nasen-Schutz dient vorwiegend dem Fremdschutz. Zu beachten bei diesem Modell ist die Auslegung als Einwegmaske, so dass eine mehrmalige Verwendung keinen idealen Schutz mehr bietet, da sich Viren auf der Oberfläche befinden könnten. Somit sollte ein Vorrat gekauft werden. Ein großer Vorteil ist das Material, das relativ dünn ist und so längeres Tragen nicht allzu unangenehm macht. 3. Medizinische Masken Neben den optisch ähnlichen Einweg-Modellen sind die klassischen OP-Masken auf dem Markt, die eigentlich rein medizinisch eingesetzt werden und Patienten vor Infektionen schützen. Der Unterschied zur simplen Einwegmaske ist die medizinische Zulassung und der für einen kurzen Zeitraum wirkende Schutz des Trägers. Auch diese Mund-Nasen-Bedeckung sollte nicht mehrmals verwendet werden. 4. Partikelfiltrierende Masken (FFP1, FFP2 und FFP3) Anders als Stoff- und Einwegmasken bieten partikelfiltrierende Masken mit oder ohne Ausatemventil primär einen hohen persönlichen Schutz, da sie sehr dicht anliegen. Als zertifizierte Schutzausrüstung filtern sie Partikel aus der Luft, um die Schadstoffaufnahme ihres Trägers zu minimieren - die Bezeichnung der integrierten Filter "FFP1" bis "FFP3" gibt Auskunft über den Schutzfaktor.

Doch hier muss noch einmal untergliedert werden: Mund-Nasen-Bedeckungen dieser Art ohne Ausatemventil gelten als Allrounder, da sie sowohl andere, als auch den Träger selbst schützen. Das Modell mit Ausatemventil begünstigt zwar das freie Atmen, verfügt aber über keinen Schutz für das Umfeld des Trägers. Ein Nachteil ist der hohe Preis dieser Einwegmasken.Weitere Informationen zu Schutzmasken und eine tiefgehendere Differenzierung bietet das "Schutzmasken Infoportal" unter www.ffpmasken.info. mc