"Grundsätzlich befürwortet" wurde vom Wachenrother Marktgemeinderat die Anfrage eines örtlichen Unternehmens, das offensichtlich mehr Platz benötigt. Zur Diskussion stand die Ausweisung einer Gewerbefläche von rund 4000 Quadratmetern am westlichen Ortsrand in Verlängerung der Reumannswinder Straße. Erste Gespräche mit dem Landratsamt Erlangen-Höchstadt hatten ergeben, dass ein Nachweis für die Notwendigkeit dieser Gewerbefläche zu erbringen ist. Es müsse begründet werden, weshalb die vorhandenen Gewerbeflächen am östlichen Ortsrand nicht geeignet sind.
Nach Rücksprache mit den Antragstellern teilte die Gemeindeverwaltung mit, dass das Gewerbegelände im Osten von Wachenroth aufgrund der starken Hanglage nicht geeignet sei. Vor den geplanten Hallen und Zufahrten müsste ein Höhenunterschied von bis zu acht Metern überwunden oder ausgeglichen werden. Zudem würde die Aufteilung auf zwei Standorte erhebliche betriebliche Nachteile nach sich ziehen. Eine Erweiterung des Betriebes nach Westen sei demnach aus betrieblicher Sicht alternativlos.
Nun soll ein Ingenieurbüro einen Vorentwurf ausarbeiten, der dann mit dem Landratsamt abgestimmt werden kann. Da Marktgemeinderätin Marion Galster-Schalk als persönlich beteiligt an Beratung und Abstimmung nicht teilnahm, kann davon ausgegangen werden, dass es sich bei der Anfrage um das Busunternehmen Galster am westlichen Ortsrand von Wachenroth handelt. See