Dass der Kindergarten "Unterm Regenbogen" in Thundorf einen guten Ruf genießt, liegt zum einen am Personal und an der Leitung, andererseits daran, dass im Kinderhaus seit einigen Jahren eine Kleinkindgruppe untergebracht ist.
Bei der Jahreshauptversammlung konnte der Vorsitzende Sebastian Schröttle 14 von 114 Mitgliedern begrüßen. In seinem Rechenschaftsbericht ging er auf die Aktivitäten außerhalb des Kindergartens und des Personals ein. Bei der Spielplatzbegehung im Mai des vergangenen Jahres wurden keine Mängel festgestellt. Beim Personal, derzeit fünf Erzieherinnen, zwei Kinderpflegerinnen und eine Vorpraktikantin, gab es laut Schröttle keine großen Veränderungen. Nur durch krankheitsbedingte Ausfälle mussten Vertretungen in Teilzeit eingestellt werden. Als größere Veranstaltungen nannte der Vorsitzende das Kindergartenfest und die Teilnahme an der Dorfweihnacht. Ohne Beanstandungen verlief eine Belegprüfung der Caritas.
Leiterin Renate Saal verwies in ihrem Bericht auf eine Fülle von Veranstaltungen und Aktivitäten. Herauszuheben sei ein Zahnarztbesuch, Erste-Hilfe- Kurse durch die Malteser und das Rote Kreuz, Theaterbesuche, Gottesdienste, Wanderungen und sogar die Ablegung eines Rollerführerscheins. Zur Zeit besuchen 60 Kinder das "Kinderhaus Unterm Regenbogen", davon sind 26 in der Maxigruppe, 19 in der Midigruppe und 15 in der Minigruppe, so die Leiterin. Diese Kinder teilen sich auf: Aus Thundorf kommen 19, aus Weichtungen 11, aus Rothhausen acht, aus Theinfeld sieben, aus Stadtlauringen ein Kind und aus Seubrigshausen elf Kinder.


Lob eines Vaters

Im September dieses Jahres verlassen den Kindergarten 15 Vorschulkinder, dagegen sind ab September sechs Kinder und für Anfang 2019 nochmal neun angemeldet. Renate Saal bedankte sich bei der Gelegenheit bei den Eltern, beim sehr engagierten Elternbeirat und, für die überaus spendable Elterninitiative, bei der Trägerschaft und vor allem beim Vorsitzenden Sebastian Schröttle.
Der Dank an das Personal kam von einem Vater, der mit seinen Kindern in anderen Kindergärten Erfahrungen sammelte. Er sagte: "Ich möchte mich ganz herzlich beim Personal für die sehr tolle und gute Arbeit bedanken. Meine Tochter kommt gegenüber unserer vorherigen Wohnadresse mit einem großen Wissensstand und meist fröhlich nach Hause." Der gleiche Vater meldete sich noch unter Wünsche und Anträge. Sein Wunsch: "Der Kindergarten sollte sich bei der Thundorfer Dorfweihnacht in ein besseres Licht stellen."
Den Kassenbericht trug Anke Schneider vor. Beim Jahresergebnis konnte die Schatzmeisterin von schwarzen Zahlen berichten. Noch vor Jahren musste die Gemeinde den Kindergarten mit einem jährlich größeren Defizitausgleich unterstützen. Kassenprüfer Peter Klöffel bescheinigte der Kassiererin eine fehlerfreie Kassenführung und sieht in der Person von Anke Schneider und ihrer fachlichen Kompetenz den Schlüssel für das gute Ergebnis. Schneider stellte anschließend noch den Haushalt 2018 vor. Erwartet werden im ideellen Bereich plus 8380 Euro, beim Zweckbetrieb minus 21 986 Euro und beim wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb plus 8000 Euro.


Ermäßigung für drittes Kind

Einem Antrag des Vorsitzenden Sebastian Schröttle auf eine Ermäßigung beim dritten Kind aus einer Familie in Höhe von 50 Euro wurde von den Mitgliedern bei einer Gegenstimme stattgegeben. Weiter appellierte Sebastian Schröttle an die Teilnehmer sich für die Wahl im nächsten Jahr Gedanken zu machen, dann, so der Stand heute, wird das Gremium außer der Schatzmeisterin zurücktreten. Renate Saal sprach nochmals das Thema Grundschule an und gab dem anwesenden Bürgermeister Egon Klöffel zu verstehen, dass der Kindergarten großes Interesse hat, dass die Schule weiterhin vor Ort bleibt. mib