stefan fössel

Wer Besucher durch Bamberg führt, hat allen Grund, ein wenig anzugeben. So sah man kürzlich zwei Herren über den Maxplatz spazieren, von denen der Ältere einen längeren Monolog führte. Er erzählte vom Bamberger Dom, von Klein-Venedig, von Weltkulturerbe und Sandkerwa, um schließlich auch beim Basketball anzukommen. Dabei hielt er sich weniger mit der aktuellen Tabellensituation auf, sondern schwärmte lieber von Spielen gegen Real Madrid, Galatasaray Istanbul und Bayern München. "Das sind doch alles Fußball-Mannschaften, die können ja im Basketball nicht so gut sein", erwiderte sein Gast trocken. Dem Bamberger entglitten die Gesichtszüge nur kurz. Dann sagte er barsch: "Komm, trinken wir ein Bier. Damit kennst du dich wenigstens aus."