Es war 8.45 Uhr, als die Meldung eines Bahnunglücks mit Notarzteinsatz bei der Polizei einging, bestätigt ein Sprecher der Bundespolizei Nürnberg. Aufgrund dieses Unfalls musste die Bahnstrecke gesperrt werden. Am Erlanger Bahnhof standen viele Pendler in Richtung Forchheim, auch am Forchheimer Bahnhof sammelten sich die Pendler, die spätere Züge hatten nehmen wollen.
Aufgrund des Unfalls in Höhe Bubenreuth, bei dem ein Inter-City-Express beteiligt war, wurden die Züge in den Bahnhöfen Forchheim, Bamberg, Nürnberg und Erlangen zurückgehalten. S-Bahnen wendeten in Erlangen und Forchheim.
Die rund 300 Passagiere, die in dem ICE gesessen hatten, wurden von der Feuerwehr aus dem Zug evakuiert.
Das Notfallmanagement der Bahn kümmerte sich um die Bereitstellung von Bussen, die die Passagiere zum Erlanger Bahnhof bringen sollten, sowie um einen Ersatzlokführer. Durch die Feuerwehr Baiersdorf wurde an einem günstig gelegenen Ausstieg ein Rettungsgerüst aufge-baut, über das die Reisenden dann, tatkräftig unterstützt und gesichert durch die Einsatzkräfte, den Zug verlassen konnten, teilt die Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt in einer Pressemitteilung mit. Die Feuerwehr Bubenreuth sperrte zudem die Staatsstraße 2244 halbseitig für den Halt der Ersatzbusse und kümmerte sich um das Gepäck der Fahrgäste. Da nicht sofort genügend Busse zur Verfügung standen, durften immer nur so viele Passagiere aussteigen, wie Plätze zur Verfügung standen, während die anderen noch im klimatisierten Zug zurückgehalten wurden, um nicht in der zunehmenden Hitze draußen warten zu müssen. Um elf Uhr waren alle Passagiere in Erlangen angekommen. Im Einsatz waren die Wehren aus Bubenreuth und Baiersdorf. Nach gut einer Stunde lief für die Pendler in Forchheim und Erlangen der Schienenersatzverkehr flüssig, die teilweise Sperrung der Strecke zwischen Baiersdorf und Erlangen wurde um 11.15 Uhr bekanntgegeben.
Kurz nach halb eins hob die Bahn die Streckensperrung komplett auf, doch es kam auch weiterhin zu Verzögerungen im Ablauf. haj