Wie sieht es aus mit der Berufswahl bei den Schülern der drei 8. Klassen der Mittelschule? "Schule - und was dann?" war die Frage.
Diesem Thema hatten sich Kirstin Schena von Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH Weismain, Michael Limmer von der Firma Limmer und Söllner Altenkunstadt, Christian Dietz von der Dietz Bau Weismain angenommen, um den Schülern die Wichtigkeit dessen zu verdeutlichen. Denn die wenigsten Schüler wissen, wie es nach ihrem Schulabschluss in einem Jahr weitergehen soll. Christian Dietz zeigte den Jugendlichen, wie es mit einem Baubetrieb in der heutigen Zeit bestellt ist. Das Bauwesen habe Zukunft und dies wiederum bedeute, im Beruf innovativ zu sein. Als Beispiel hatte er Nägel mitgebracht, die aufeinander geschichtet werden und dennoch nicht umfallen sollten. Simon Tamma und Christian Dietz zeigten, dass es mehrere Lösungswege gibt. In seinem Betrieb seien die Anforderungen auch unterschiedlich: Baugeräteführer, Stahl- und Betonbauer, Verfahrensmechaniker, Hoch- und Tiefbauer, Maurer, Bauzeichner und Bürokaufmann würden gebraucht. Auch zeigte er die Entwicklung im Lohnsektor auf. Im dritten Lehrjahr seien 1400 Euro üblich.
Praktische Aufgaben hatte Kirstin Schena dabei. So sollten die Schüler eine Rohleitung aus verschiedenen Teilen so legen, dass wenn ein Tennisball oben eingeworfen wird, er unter wieder herauskommt. Schnell erkannten die vier Gruppen, dass dazu ein Gefälle nötig ist. Besonders die jungen Damen hatten Lösungen parat, und das gemeinsame Zusammenführen einer Rohrstrecke gelang ohne Probleme.
Einen Rat gab Michael Limmer: "Es liegen 50 Jahre Arbeit vor euch, deswegen muss ein erlernter Beruf Spaß machen. Wenn dies nicht der Fall ist, wird man nie zufrieden sein." rdi