Tourismus ist in der Region ein wichtiger Umsatzbringer, schafft und sichert ortsgebundene Arbeitsplätze und leistet über Steuereinnahmen einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung öffentlicher Haushalte. Das sind die zentralen Erkenntnisse einer Studie zur Ermittlung des Wirtschaftsfaktors Tourismus, die die Tourismusregion Obermain-Jura 2017 in Auftrag gegeben hat.
Die Ergebnisse des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (DWIF) geben Aufschluss über die Bedeutung des Tourismus für die Wirtschaft in der Region. Insgesamt verbleibt ein touristisches Gesamteinkommen von 86,0 Millionen Euro im Gebietsausschuss, teilt das Landratsamt zu den Ergebnissen der Studie mit. Damit liege dieser leicht über dem Durchschnitt aller fränkischen Tourismusgebiete (3,9 Prozent), über dem deutschen Bundesdurchschnitt von zwei bis vier Prozent und verdeutlicht, dass Tourismus ein wichtiger ergänzender Wirtschaftsfaktor für die Region ist. "Die Studie zeigt, dass sich Investitionen in tourismusbezogene Infrastruktur, konkrete Projekte sowie die touristische Vermarktung lohnen. Sie steigern langfristig nicht nur die Attraktivität unserer Region für die Gäste, sondern erhöhen auch die Lebensqualität für alle Einwohner", freut sich Landrat Christian Meißner.
Mit 934 000 Übernachtungen und 3,1 Millionen Tagesgästen konnten 2017 im Gebietsausschuss mehr als 4 Millionen Aufenthaltstage verzeichnet werden. Dabei geben die Gäste insgesamt mehr als 176,1 Millionen Euro aus. 93,0 Millionen Euro davon resultieren aus dem Übernachtungs- und 83,1 Millionen Euro aus dem Tagestourismus.
Je nach Unterkunftsart variieren die durchschnittlichen Tagesausgaben pro Person allerdings deutlich (z. B. Camping: 34,60 Euro, Hotel: 120,40 Euro) - Tagesgäste lassen im Durchschnitt 26,80 Euro in der Region. Tourismus ist eine klassische Querschnittsbranche. Egal, ob Gastgewerbe, Einzelhandel, Dienstleister oder Zulieferer wie regionale Produzenten oder Handwerksbetriebe - es gibt kaum einen Wirtschaftsbereich, der nicht am Tourismus verdient. Branchen, die in der Tourismusregion Obermain-Jura direkt vom Tourismus profitieren, sind das Gastgewerbe mit Hotellerie und Gastronomie (83,2 Millionen Euro), der Einzelhandel (51,4 Millionen Euro) sowie der Dienstleistungssektor (41,5 Millionen Euro).
Mit einem Beschäftigungsäquivalent von 3450 Einkommensbeziehern ist Tourismus außerdem ein wichtiger Jobmotor im Gebietsausschuss. Tatsächlich dürfte die Zahl der Beschäftigten noch deutlich höher liegen, beispielsweise aufgrund der geringen Anzahl rein touristischer Arbeitsplätze. red
Die Ergebnisse des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (DWIF) geben Aufschluss über die Bedeutung des Tourismus für die Wirtschaft in der Region. Insgesamt verbleibt ein touristisches Gesamteinkommen von 86,0 Millionen Euro im Gebietsausschuss, teilt das Landratsamt zu den Ergebnissen der Studie mit. Damit liege dieser leicht über dem Durchschnitt aller fränkischen Tourismusgebiete (3,9 Prozent), über dem deutschen Bundesdurchschnitt von zwei bis vier Prozent und verdeutlicht, dass Tourismus ein wichtiger ergänzender Wirtschaftsfaktor für die Region ist. "Die Studie zeigt, dass sich Investitionen in tourismusbezogene Infrastruktur, konkrete Projekte sowie die touristische Vermarktung lohnen. Sie steigern langfristig nicht nur die Attraktivität unserer Region für die Gäste, sondern erhöhen auch die Lebensqualität für alle Einwohner", freut sich Landrat Christian Meißner.
Mit 934 000 Übernachtungen und 3,1 Millionen Tagesgästen konnten 2017 im Gebietsausschuss mehr als 4 Millionen Aufenthaltstage verzeichnet werden. Dabei geben die Gäste insgesamt mehr als 176,1 Millionen Euro aus. 93,0 Millionen Euro davon resultieren aus dem Übernachtungs- und 83,1 Millionen Euro aus dem Tagestourismus.
Je nach Unterkunftsart variieren die durchschnittlichen Tagesausgaben pro Person allerdings deutlich (z. B. Camping: 34,60 Euro, Hotel: 120,40 Euro) - Tagesgäste lassen im Durchschnitt 26,80 Euro in der Region. Tourismus ist eine klassische Querschnittsbranche. Egal, ob Gastgewerbe, Einzelhandel, Dienstleister oder Zulieferer wie regionale Produzenten oder Handwerksbetriebe - es gibt kaum einen Wirtschaftsbereich, der nicht am Tourismus verdient. Branchen, die in der Tourismusregion Obermain-Jura direkt vom Tourismus profitieren, sind das Gastgewerbe mit Hotellerie und Gastronomie (83,2 Millionen Euro), der Einzelhandel (51,4 Millionen Euro) sowie der Dienstleistungssektor (41,5 Millionen Euro).
Mit einem Beschäftigungsäquivalent von 3450 Einkommensbeziehern ist Tourismus außerdem ein wichtiger Jobmotor im Gebietsausschuss. Tatsächlich dürfte die Zahl der Beschäftigten noch deutlich höher liegen, beispielsweise aufgrund der geringen Anzahl rein touristischer Arbeitsplätze. red